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Dieses Thema hat 10 Antworten
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 Institut-Area
Natalie Offline

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Beiträge: 40

08.06.2006 19:10
Charleen´s und Natalie´s Zimmer Antworten
Ein wenig erstaunt war sie mittlerweile doch über das Engagement seitens Caleb, obwohl die beiden sich erst seit kurzem kennen!
Aber sie wird einen Teufel tun und ihn an seinem Tatendrang hindern, der immerhin bald dafür sorgen wird das ihr Hunger sich in Luft auflöst.
Deswegen lässt sie ihn ohne Wiederworte zur Küche marschieren, obgleich sie das auch selbst erledigt hätte, aber findet sie es ausgesprochen nett von ihm ihr das abzunehmen!
Einziges "Problem" ist nun, das sie im Großen und Ganzen noch keine Lust hatte ihren Koffer auszupacken, weswegen Natalie sich vorerst akribisch genau in dem fremden Zimmer umsieht.
Ein Mädchenzimmer eben...sauber, gemütlich..was will man mehr?
Nach einigen Minuten des stillen Umsehens wird es ihr zu langweilig, also geht ihr nächster Blick in Richtung Koffer, den sie sich schlussendlich doch vorknöpft und das eigentlich nur um dort nach ihrem MP3-Player suchen zu gehen.

"Okay Kleiner, ich weiß das du hier irgendwo stecken musst.. zeig dich!"

Nach geschäftigem Kramen und Wühlen findet sie dann endlich das Objekt der Begierde zwischen ein paar (sauberen) Socken, denn ohne Musik geht bei ihr rein gar nichts!
Zufrieden mit diesem kleinen Sieg erhebt sie sich wieder, steckt sich die Kopfhörer in die Ohren und dreht erst einmal auf, dabei das Zimmer verlassend um auf dem Flur nach Caleb zu sehen...

Caleb Radcliff Offline

Besucher


Beiträge: 61

11.06.2006 17:55
Charleen´s und Natalie´s Zimmer Antworten
Für alle, die fragten: ihm war langweilig! Er war nämlich gar nicht nett! Er war ein richtig fieser Kerl, so sahs nämlich aus. Na gut, er war eben einfach nett. Aber sie sollte es bloss niemandem weiter erzählen. Musiker mussten doch egozentrisch sein... er war nicht egozentrisch, aber eigenwillig war er durchaus. Genauso eigenwillig wie Caleb selbst war auch seine Grundnahrungszusammenstellung, denn er hatte einfach mal alles auf ein Tablett gepackt, von dem er irgendwie angenommen hatte, dass es Natalie vielleicht mochte. Der Kühlschrank war jetzt leer! Nein, so schlimm war es dann doch nicht.

Er kam ihr auch auf dem Flur schon entgegen, wobei er nun wirklich akrobatisches Talent an den Tag legte, so wie er das Tablett durch die Gegend trug. Er war sogar so geistesgegenwärtig, stehen zu bleiben, als zwei jüngere Schüler an ihm vorbei zur Treppe rasten. Erst jetzt bemerkte er, dass Natalie ebenso auf dem Flur stand, so dass er kurz schmunzelte... und ihm beinahe eine Tomate über den Tablettrand gekullert wäre. Mit einem leisen Brummen (das sie aufgrund ihres MP3-Players ohnehin nicht hörte) hielt er das Ding wieder gerader und hielt auf sie zu.

"Wolltest du irgendwohin?"

Er bemerkte nicht gleich, dass sie Musik hörte, so dass er in normaler Zimmerlautstärke sprach. Und konnte er das Tablett endlich mal loswerden? Ein wenig bescheuert kam er sich damit schon vor. Natürlich nur ganz dezent... Vielleicht aß sie erst mal was und dann zeigte er ihr das Institut. Natürlich konnte sie auch auf alleinigen Erkundungsgang gehen, er wollte hier ja nicht aufdringlich sein.

Natalie Offline

Besucher


Beiträge: 40

11.06.2006 19:55
Charleen´s und Natalie´s Zimmer Antworten
Eigentlich sollte er sich gar nicht bescheuert vorkommen!
Immerhin...hat er sich freiwillig angeboten und zweitens ist er momentan zumindest für Natalie der Held der Nation, wirklich!
Die findet Caleb noch immer unglaublich nett, von egozentrischen Charakterzügen hat sie bislang nichts mitbekommen, geschweige denn von einem fiesen Verhalten.
Fände sie im Grunde genommen auch ziemlich schade, sollte sich Caleb irgendwann einmal als "Hochstapler" entpuppen, denn selbst nach dieser kurzen Zeit hatte sie ihn bereits ins Herz geschlossen.
Zur Zeit macht sie sich darum allerdings weniger Gedanken als wie ums Essen, das gerade frisch angeliefert wird von Caleb, dem sie sofort entgegen strahlt wie ein ganzes Atomkraftwerk!

"Da bist du ja, ich hatte schon befürchtet du wärst einen Supermarkt überfallen gegangen!"

Und wenn sie sich das gut gefüllte Tablett in seinen Händen so ansieht, dann hat sie das Gefühl nicht ganz abwegig gewesen zu sein mit ihrer Befürchtung.

"Ist das alles für mich, ja?"

Will er sie mästen und nachher wie bei Hänsel und Gretel in den Backofen schieben? Konnte er vielleicht Gedanken lesen oder ahnte er nur das sie ein gut getarnter (mit schmaler Figur) Vielfraß war?
Damit sie denn seine Antwort überhaupt hören kann, hatte sie sich zwischenzeitlich die Kopfhörer aus den Ohren gezupft und den MP3-Player wieder zur Ruhe gebracht, sprich abgestellt.
Dennoch tat sie dies zu spät als das sie Caleb´s eigene Frage noch hätte mitkriegen können, weswegen dieser keine Antwort darauf erhält.
Stattdessen macht sich die hochgewachsene Russin daran ihm das schwere Tablett abzunehmen mit einem breiten Grinsen im Gesicht.

Caleb Radcliff Offline

Besucher


Beiträge: 61

11.06.2006 20:45
Charleen´s und Natalie´s Zimmer Antworten
Er war der Held der Nation?!
Ähh... GENAU!
Richtig, das war er.
Hey, wie hatte sie das nur so schnell erkannt?
Aber gut, war ja schon draußen ersichtlich gewesen, als er seine Notenblätter so sorgsam zusammengerollt hatte und sie dann doch nur achtlos in die Jeanstasche gestopft hatte, dass sie nun zerknittert waren. Er war wirklich der Held vom Erdbeerfeld...ehm, der Nation!

Aber er lächelte schon wieder, als sie ihn anstrahlte wie ein AKW. Sein Blick wanderte kurz zu ihrer Zimmertür. Er kannte das Zimmer, er hatte Charleen ab und an besucht. Also... nicht so, wie sich das jetzt anhörte! Aber er würde ohnehin nicht zugeben, dass er Charly ein wenig vermisste. Letztlich war sie mehr als seltsam gewesen. Was hatte Natalie gesagt? Jetzt hatte ER geschlafen, aber das passierte ihm manchmal und darum musste er erst einmal darüber nachdenken, was sie ihn gefragt haben könnte. Irgendwas mit Supermarkt... er sah auf das Tablett.

"Oh...nein. Das war alles im Kühlschrank." Dazu musste man wissen, dass der Kühlschrank auch von größerem Format war, als es in kleineren Küchen der Fall war. Er überließ ihr das Tablett bereitwillig. Ob das alles für sie war? Ähhh... eigentlich... schon, außer sie fasste es als Beleidigung auf. Aber er glaubte nun wirklich nicht, dass sie das alles essen konnte.

"Ich wusste nicht, was du magst, also habe ich einfach mal mitgenommen", versuchte er sich aus der Affäre zu ziehen. Aber er log ja nicht einmal dabei. "Was hörst du denn da?" Erst als sie den Player ausschaltete, bemerkte er ihn.

Natalie Offline

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Beiträge: 40

12.06.2006 19:14
Charleen´s und Natalie´s Zimmer Antworten
Wahrscheinlich würde sie nicht gänzlich alles verputzen können was sich dort auf dem Tablett gestapelt hatte, aber er wusste zu diesem Zeitpunkt auch noch nicht das sie einen Magen wie eine Kuh hatte...also quasi 4 Stück davon!
Oder waren es gar 7...gute Frage, über die man später noch sinnieren könnte.
Trotz allem sieht Natalie es schon gar nicht als Beleidigung an das Caleb den halben Kühlschrank für sie geplündert hatte, sie fand diese Geste noch immer reichlich zuvorkommend...für einen Mann!
Doch anstatt mit dem "Futter" ins Zimmer davon zu rauschen, was ohnehin sehr unhöflich wäre, stellt sie das überfüllte Tablett zu Boden, wo es ja wohl nicht sonderlich schmutzig war.

"Ich mache dir einen Vorschlag..." schmunzelt sie hervor und tritt näher an Caleb heran, im selben Zug diesen halbwegs umrundend und schräg hinter ihm wieder zum Stehen kommt.

"Ich gebe dir meinen MP3-Player, dann kannst du dir selbst eine Hörprobe davon machen welche Musik ich mag und ich sehe mir unterdessen dies hier an..."

Ohne zu zögern schnappt sie sich seine lieblos behandelten Notenblätter um dort einen Blick hinein zu werfen.
Ob sie etwas davon verstehen würde ist eine andere Sache, aber sie will es zumindest einmal versucht haben, denn ihr hat es schon immer imponiert wenn eine Person das Talent zum Komponieren hatte!
Die Frage welche Art von Musik er denn komponiere, ist ihr vorhin im Garten entfallen dank der Aufregung und den vielen neuen Eindrücken, doch jetzt wo sie zur Ruhe kommt kann man dies alles wunderbar nachholen.

Caleb Radcliff Offline

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Beiträge: 61

13.06.2006 20:16
Charleen´s und Natalie´s Zimmer Antworten
Sie hatte einen Kuhmagen?!
Wie war denn der in ihren Bauch gekommen? Hatte sie eine Kuh gegessen? Sie hatte da bestimmt was falsch verstanden; eine Kuh aß man nicht am Stück!
Na ja, er war Engländer, die waren zuvorkommend, auch wenn er kein Schotte war, denn die waren wieder gastfreundlich. Aber das hatte sie ja dafür bei Eleanora Fraser kennen lernen können. Immerhin war Wochenende und eigentlich hätte die Sekretärin gar nicht hier sein müssen, dennoch nahm sie sich allen Problemen der Schüler an, was ja nicht selbstverständlich war. Als sie das Tablett wieder abstellte, zog er leicht die Brauen zusammen. Wollte sie jetzt auf dem Flur ein Picknick machen?

Als sie um ihn herum ging, war er dazu geneigt, sich ebenfalls umzudrehen, aber letztlich machte sie ihm ja den Vorschlag, einfach mal reinzuhören, was sie für Musik auf dem MP3-Player hatte. Caleb interessierte sich grundsätzlich natürlich für allerlei Arten von Musik, obwohl sein Feld in der Klassik lag, er spielte diese Noten auf dem Klavier. Als sie ihm die Notenblätter aus der Gesäßtasche zog, bemerkte er erst, dass er sie dort noch immer gehabt hatte. Es war eine Sache, über Musik zu diskutieren, aber eine andere, über seine Musik zu sprechen.

"Hey..." Er wollte ihr die Notenblätter wieder abnehmen, ließ es dann aber doch bleiben und fragte stattdessen: "Kannst du Noten lesen? Spielst du selbst Musik?" Dann würde er sich eben mal anhören, was sie sich da so anhörte. "Das sind nur ein paar...kleine Kompositionen...", wiegelte er seine Arbeiten ab und hoffte, dass sie das nicht alles so aufschlüsseln konnte.

Natalie Offline

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Beiträge: 40

18.06.2006 22:21
Charleen´s und Natalie´s Zimmer Antworten
Das mit dem Kuhmagen sollte man nicht ernst nehmen! Man sagt das doch nur so..du hast ein Magen wie eine Kuh, oder nicht?
Jedenfalls musste man sich keine ernsthaften Sorgen um Natalie´s Innereien machen, die waren alle rein menschlicher Natur und so normal wie bei jedem anderen auch....
Die Sache mit dem Picknick wäre ansich keine schlechte Idee, selbst wenn die Wiese und sommerlichen Temperaturen fehlen, aber genug für Zwei hatte sie alle Male auf dem Tablett.

"Nein, ich kann mir zwar ein Leben ohne Musik nicht vorstellen, aber selbst beherrsche ich kein Instrument."

Allerdings hatte sie vor wenigen Jahren ein Demotape mit einem Freund zusammen aufgenommen, der eine eigene Band besaß und sie sollte den Gesang dazu liefern, doch in Russland groß rauszukommen gestaltet sich nicht gerade als Kinderspiel.
Demnach beherrscht sie das Lesen von Noten, macht es jedoch nicht offensichtlich und reicht ihm nach einigen stillen Blicken auf das Papier, seine eigene Kreation wieder zurück.

"Ich glaube es wäre besser für mich wenn du es mir bei Gelegenheit einmal vorspielst, allein der Anblick von Noten ergibt noch keine Melodie in meinem Kopf."

Entschuldigt sie sich ehrlich während sie Caleb´s Spiel mit der Mimik beobachtet, der nicht den Anschein machte als wäre er die Art von Typ der auf ihren Musikgeschmack stünde.
Sie hatte da einiges weitgefächert auf dem Player drauf, angefangen von Rock, Hard-Rock, dazu ein bisschen Punk, etwas Metal, dazwischen dann mal plötzlich Schnulzen von Elvis...man möchte meinen das sie ein "Pop-Häschen" oder ein "HipHop-Chicken" ist, denn nach Gothic, Punk und Metal sieht sie gar nicht aus, aber der Schein kann bekanntlich trügen.
Wie dem auch sei, eventuell ist ja doch etwas für Caleb dabei, zu Natalie´s Verwunderung wie sie gestehen müsste.

Caleb Radcliff Offline

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Beiträge: 61

19.06.2006 22:48
Charleen´s und Natalie´s Zimmer Antworten
Wenn sie kein Instrument beherrschte, würde sie wohl auch nicht seine Noten lesen. Warum sie sie dennoch an sich nahm und einen Blick darauf warf, ging Caleb nicht ganz so auf, so dass er sie etwas misstrauisch ansah. Genauso wie sie später seinem Mienenspiel folgen würde, tat er es nun bei ihr. Konnte sie die Noten nun lesen oder nicht?

Caleb selbst spielte nicht mehr öffentlich und die Narbe an seiner Hand behinderte ihn auch ein wenig darin, so dass er nie wieder so gut sein würde wie früher. Da hatte es einen Abend in der Royal Albert Hall in London gegeben, an den Caleb nicht mehr zurück denken wollte. Neulich hatte er allerdings mit dem Musiker Dinand gespielt und hatte es genossen. Aber das war auch kein wirklich öffentlicher Auftritt gewesen und sein Spiel hatte nicht im Mittelpunkt gestanden.

"Schon gut... die Kompositionen sind auch noch nicht ausgereift, ich werde... wohl noch einmal einige Dinge abhändern. Bei Gelegenheit werde ich es dir einmal vorspielen." Obwohl er immer sehr vorsichtig darin war, seine eigenen Melodien zu spielen. Er tat es nur, wenn er absolut überzeugt davon war und da Caleb darin Perfektionist war, hatte kaum jemand etwas von ihm gehört. Er lächelte kurz und nahm die Notenblätter wieder an sich, ehe er sich anhörte, was sie so auf ihrem MP3-Player hatte.

Tatsächlich hätte er nicht geglaubt, dass sie diese Musikrichtungen hörte, aber er ließ sich ja gern eines Besseren belehren. Nein, es war nicht seine Musikrichtung, aber ähnlich wie bei Natalie war Musik für ihn eben auch genau das: seine Leidenschaft. Und in einigen Liedern kamen sogar Klaviereinlagen vor, wie Caleb das feststellen konnte. Leicht grinsend gab er es ihr wieder zurück.

"Wenn du kein Instrument spielst, singst du dann?" Er würde ihr das Tablett auch ins Zimmer tragen, wenn sie Angst hatte, dass ihr das ganze Zeug runterfiel. Aber vielleicht sollten sie nun doch das Weite suchen, denn wer wusste schon, ob nicht gleich ein paar jüngere Schüler über den Flur fegten?

Natalie Offline

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Beiträge: 40

20.06.2006 20:02
Charleen´s und Natalie´s Zimmer Antworten
Selbst wenn es nicht den Anschein machte, so konnte sie sehr wohl seine Noten lesen, allerdings war Madame der Meinung Caleb nicht auf die Nase binden zu müssen, das sie reines Notenlesen nicht sonderlich interessant fand.
Im Prinzip wollte sie nur sehen wie gut er sein musikalisches Talent beherrscht und das was auf den Notenblättern prangte, machte einen äußerst viel versprechenden Eindruck...jedenfalls schien Caleb zu wissen was er dort tut und war nicht nur einer dieser Pseudo-Komponisten, die halbherzig an die Arbeit gingen!
Das gefiel ihr, musste sie zugeben, der Junge hinterließ einen imposanten Eindruck bei ihr.
Er war freundlich, hilfsbereit, zuvorkommend, mit Leib und Seele bei einer Sache so wie es aussah...Dinge die nicht viele Leute von sich behaupten können, selbst wenn Caleb vielleicht lieber der "Bad-Boy" von nebenan wäre.
So oder so, Natalie mochte ihn, überließ ihm wieder unversehrt sein kleines Papierchaos und holte sich im Gegenzug ihren MP3-Player zurück, den sie in der rechten Hosentasche ihrer Jeans verschwinden ließ.

"Nein, singen kann ich auch nicht, wäre ja noch schöner!"

Sie log und lächelte dabei recht verlegen als würde sie sich für ihre Aussage schämen, doch mochte sie nicht gerne über das Singen reden, Musik ja..Singen nein.
Es weckte alte Erinnerungen, Erinnerungen an früher, Erinnerungen an Freunde...Freunde die es nicht mehr gibt und so übersprang sie das Thema weitgehend mit der Verneinung, ging sich das Tablett vom Boden angeln und wand sich dann erneut Caleb zu.

"Möchtest du vielleicht einen Happen mitessen? Ich meine, das kann ich alles unmöglich alleine verputzen, richtig?"

Sie machte eine knappe, schwenkende Bewegung mit dem Kopf in Richtung ihrer Zimmertür, die noch weit offen stand, wo es ja aber nichts zu verbergen gab.

"Dabei könntest du mir auch erzählen wie du überhaupt zum Komponieren gekommen bist, immerhin ist das kein allerwelts Hobby."

Zwischendurch hatte sie vorhin mitbekommen das die Zimmer der Jungs und Mädchen strikt getrennt sind, was sie eigentlich nicht nachvollziehen kann, dennoch hofft sie jetzt keinen Regelverstoß zu begehen sollte Caleb die Einladung auf ihr Zimmer annehmen.

Caleb Radcliff Offline

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Beiträge: 61

23.06.2006 15:27
Charleen´s und Natalie´s Zimmer Antworten
Nun ja, wer wollte schon als der good guy betitelt werden? Aber Caleb war das leider, wie er wohl selbst zugeben musste. Da blieb es natürlich nicht aus, dass er ab und an schon mal ausgenutzt wurde, aber wenn er dann mal sauer war, dann wohl ein Leben lang.

Warum wollte sie ihm eigentlich nicht erzählen, dass sie durchaus Noten lesen konnte? Glaubte sie, er würde ihr dann nichts mehr von sich zeigen? Womit sie vielleicht gar nicht so Unrecht hatte. Aber wenn sie nun sagte, dass sie ein wenig singen konnte, würde er sie schon nicht dazu zwingen, ihm etwas vorzusingen. Oder hatte sie einen anderen Eindruck von ihm? Mit einem leichten Grinsen steckte er die Notenblätter wieder zurück in die Gesäßtasche und machte sich diesmal nicht die Mühe, sie ordentlich zusammen zu falten. Jetzt waren sie ohnehin schon geknickt - er würde die Noten einfach später auf ordentliche Blätter übertragen.

Caleb war sich jedenfalls nicht ganz sicher, ob sie ihn mit dem Singen anlog und darum etwas rot wurde oder weil sie sich für ihr Nichttalent schämte. Letzteres wäre schon ein wenig seltsam, aber er fragte nicht weiter nach und brachte sie somit nicht in die Verlegenheit, darauf antworten zu müssen.

Auf ihren Vorschlag hin nickte er leicht. Klar, er würde ein wenig mitessen, er vergaß das Essen ohnehin viel zu oft, wenn er über seinen Schulsachen oder den Notenblättern saß. Da sie das Tablett aufgenommen hatte, drückte er ihr die Tür etwas weiter auf, damit sie durchkam. Im Zimmer sah er sich kurz um. Noch immer standen hier ein paar Dinge von Charleen und er fragte sich, wo sie im Moment eigentlich war. Vielleicht schrieb sie ihm ja aus New York eine Mail.

Er schloss die Tür hinter Natalie und wusste ehrlich gesagt auch nicht so genau, ob es streng verboten war, auf das Zimmer eines Mädchens zu gehen. Wahrscheinlich nicht, solange jeder nachts im eigenen Bett schlief. Aber er hatte da keinen Plan. Es war ohnehin nur ein Essen. Caleb half ihr, die Sachen auf dem Tisch zu platzieren und dachte währenddessen über ihre Frage nach.

"Ich spiele schon seit ich vier Jahre alt bin. Ehrlich gesagt weiß ich nicht mehr genau, wie ich dazu gekommen bin. Ich denke, ich habe mich einfach vor die Tasten gesetzt und fand den Klang schön, der rauskam." Er musste kurz grinsen, als er aufsah. "Und irgendwann hab ich Unterricht genommen. Ich glaube, da war ich fünf Jahre alt."

Er setzte sich an den Tisch und griff nach einem Brötchen.

"Das Komponieren ging irgendwie Hand in Hand. Wann genau ich selbst geschrieben habe, weiß ich schon gar nicht mehr. Ich denke nur wenige Jahre später."

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