Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.
Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
(( für alle, die auf die Bescherung antworten wollen, hab ich hier mal den Thread aufgemacht. Der ist nicht für das Büro bestimmt.))
Eleanora kam morgens in die Schule und stand lächelnd vor der Bürotür.
Sie hob die Geschenke auf und öffnete die Tür um hinein zu gehen.
Dann öffnete sie die Umschläge und Päckchen und musste schlucken, als sie Karls Karte las. Brian war nicht mehr da, sie würde mit Karl reden müssen. Aber Ashley und Mka, sie freute sich, dass die beiden an sie gedacht hatten.
Als Stan am morgen vor die Zimmertür tappte, blinzelte er nicht schlecht...
Dicke, frische, teure, edle zigarren für ihn...
Er war - um es kurz auszudrücken - begeistert.
Er nahm selbige, und auch gleich das für Mark, und schloß die Tür wieder hinter sich... überreichte Mark sein geschenk von Ele, und sein persönliches geschenk für seinen Zimmergenossen - Ein Buch.
"Das Schattenbuch" von Michael Siefener.
Und, einfach um ihn ein wenig aufzuziehen, ein spitznietenhalsband - sowohl für die Menschliche, wie auch die Hundeform.
"Merry Christmas..." - grinsend...
-- Die Küche, früh am morgen --
Jeremias war wie immer der erste der Wach war um in der Küche zu sein, gähnend tappte er hinein, und - staunte. Küchengräte, und eine schürze. Er atmete tief durch und schien glücklich... es war wohl lange her das jemand ihm was geschenkt hatte, und dann noch der Spruch auf der Schürze - das war ja nun das absolute Highlight.
Aber auch er hatte ein geschenk für das Institut heute, lange hatte es vorbereitung gekostet, viel beobachten, und spionieren.
Doch es hatte sich gelohnt, Essgewohnheiten zu studieren.
Heute, würde jeder anwesende und arbeitende am Institut, den ganzen tag zu allen Mahlzeiten - das Favorite Essen vorgesetzt bekommen. Fix und Fertig - ob es nun Kaffe mit Butter sein sollte, Brötchen mit Marmelade und Käse, oder zum Mittag Lasagne, einen Rinderrollbraten - jeder würde einn platz zugewiesen bekommen haben im Essenssaal - und niemand würde heute die Mahlzeiten verpassen, dafür wüprde er sorgen - und für den abend? natürlich, ganz traditionell, die weihnachtsgänse - es war eine Heidenarbeit, aber hey, es würde sich lohnen.
Immerhin, war das dass beste geschenk was ein Koch machen konnte.
Der Federpaket namens Ragnar auf Zimmer Sieben wachte schon sehr früh auf. Irgendwie arbeitete sich der junge Schwede aus dem Federgewirr heraus und setzte sich an die Bettkante. Ein ausgiebiges Gähnen, dann stand er auf und nahm eine Dusche eiskalten Wassers. Seine Federn hielt er schön von dem Wasser fern - sie stanken bestialisch, wenn die in Kontakt damit kamen. Schließlich zog er sich an, wie jeden Morgen ein Akt für sich, diverse Reißverschlüße auf dem Rücken wollten ohne Federverlust zugezogen. Dann die Flügelpflege. Ein Griff in eine Schublade förderte eine kleine Spraydose ans Licht. Wie immer breiteten sich seine Schwingen aus und er besprühte die Flächen, die erreichte, so gut es ging. Es war ein Bakterienabtöter und ein Mittel, dass Schmutz zersetzte, sodass man ihn nachher einfach abklopfen konnte - und es roch, Gott sei Dank, vollkommen neutral. Nach dem Prozedere verließ er das Zimmer und stolperte fast über das kleine Paket. Er hob eben jenes und den Briefumschlag auf und stapfte zurück ins Zimmer. Den Brief las er mit Freuden - seine Geschwister hatten ihn nicht vergessen. Dann öffnete er das kleine Paket. Darin fand er, in jede Menge Papier eingewickelt, eine silberne Digitaluhr, dessen Ziffern in hellem Blau leuchteten. Das Display zeigte einen Höhenmesser an, eine Milisekundenangabe, sogar die Windgeschwindigkeit zeigte es an. Am unteren Paketboden fand er ein kleines Handbuch, auf dem in dicken Lettern sein Name drauf stand. Er blätterte es durch - offensichtlich geschrieben von seiner Schwester - es waren Anweisungen fürs Fliegen in Stürmen und bei schwierigen Windverhältnissen. Er stand auf und wollte das seiner Ansicht nach leere Päckchen schon wegwerfen, als ihm etwas Weißes an dessen Boden auffiel. Langsam zog er es raus. Ein seltsamer Stoff - er schien genauso kalt wie er, wenn nicht kälter. Es war ein Thermo-Anzug, komplett in weiß. Er war an den meisten Stellen gut ausgepolstert, da hatte wohl jemand gut mitgedacht. Er nickte und warf das nun endgültig leere Paket in den Mülleimer. Er lächelte glücklich und legte sich die Uhr an, verstaute das Buch unter seinem Kopfkissen und wollte das gut gekühlte Zimmer verlassen, als ihm zwei weitere Dinge auffielen; ein kleines Paket, dass wie ein Buch aussah (als er es aufriss, merkte er, dass es wirklich eines war: Der Kleine Prinz.) und ein Kristall, in dem sich das Licht herrlich brach. In seinen veränderten Augen sah das Schauspiel unglaublich aus. Er nahm beides mit hinein und stellte es auf das kleine Schränkchen. Wer das Buch geschenkt hatte, war bestimmt einer der Lehrer gewesen, es lag an jeder Tür - aber der Stein. Es blieb eigentlich nur eine Person übrig, und es war ihm rätselhaft, warum gerade sie ihm etwas schenken sollte. Da war wohl ein Gespräche fällig, dachte der Engel, als er das Zimmer verließ.