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Vollstaendiger Name: /
Spitzname: /
Codename: lediglich bekannt als Slade
Mutation: Erstmutation Hypervelocitation; Zweitmutation: Vitakinese
(Das würde bedeuten: sie hält 20 Minuten dauersprint durch, bis 55 Meilen/h
und sie muss beim verjüngen alle 4 h eine Pause von 30 Minuten machen.)
Alter: schätzungsweise 18 Jahre alt
Geburtstag: nicht bekannt
Geburtsort: New York City
Beruf: haelt sich mit Gelegenheitsjobs ueber Wasser
Aussehen: sportlich bis zierlich
Haarfarbe: braun
Augenfarbe: gruenbraun
Besondere Kennzeichen: keine Angaben
Charakter: keine Angaben
Vorlieben: keine Angaben
Abneigungen: keine Angaben
Hobbies: keine Angaben
Freunde: keine Angaben
Familie: keine Angaben
Geschichte:
Der Mann im Schatten der Baeume kauerte sich unbemerkt nieder. Mit geuebten Bewegungen oeffnete er seinen Aktenkoffer und begann die einzelnen Teile seines Praezisionsgewehres zusammenzuschrauben. Den beiden Gestalten schenkte er dabei im Augenblick wenig Aufmerksamkeit. Eins nach dem anderen. Das war einer der Gruende fuer seinen Erfolg in diesem Berufszweig. Er hatte den Auftrag erst vor vier Stunden angenommen und war recht erfreut, dass die Ausfuehrung nicht sehr viel Zeit in Anspruch nehmen wuerde.
Nachdem er das Visier aufgesetzt hatte, zog er ein Taschentuch hervor. Der scharfe Wind war Gift fuer seinen Schnupfen. Andererseits konnte er sich fuer zehntausend Dollar eine Menge Schnupfenmittel kaufen. Er nieste einmal leise in sein Taschentuch, steckte es wieder ein und nahm die Gestalt am Strand ins Visier.
Der Mann liess das Gewehr sinken, als Slades Koerper sein Ziel verdeckte und einen praezisen Schuss verhinderte. Der Auftrag bezog sich nur auf eine Person, und Geschaeft war Geschaeft. Der Wind zerrte an seinem sandfarbenen Ueberzieher. Schniefend zog er abermals sein Taschentuch hervor und setzte sich nieder, um zu warten.
Der Hinterkopf stand genau im Fadenkreuz des Zielfernrohrs des Praezisionsgewehrs mit hochwirksamem Schalldaempfer.
Ping machte es, als ob ein kleiner Stein von einem Felsen abprallte.
>>Du solltest dich auch nicht auf die Pistole stuerzen<< unwirsch riss er den Hoerer von der Gabel und fing an zu waehlen. >>Der Schuss haette dich treffen koennen.<<
>>Ja.<< In dumpfer Faszination starrte sie auf den roten Flecken, der sich am Aermel ihres Pullovers ausbreitete.
>>Ich glaube, das hat er auch.<<
>>Was?<<, knurrte er, drehte sich um und liess sofort den Hoerer fallen. >>Oh, mein Gott.<< Mit zwei Schritten war er bei ihr und trennte mit einer raschen Bewegung den Aermel am Saum ab. >>Er hat dich angeschossen!<<
Die Brauen konzentriert zusammengekniffen, starrte Slade auf die Wunde. >>Ja, das hat er. Ist das nicht irgendwie cool? Ich spuere gar nichts. Sollte es nicht wehtun? Da ist soviel Blut.<<
>>Halt den Mund, verdammt noch mal, sei endlich still.<<
>>Bestellst du mir ein Bier? Ich glaube, ich werde ohnmaechtig.<<
Ich bin ein Mutant und obwohl es nicht gerade einfach ist das zuzugeben, besonders nicht bei der momentanen politischen Lage, habe ich nie einen Hehl daraus gemacht oder versucht es zu verbergen. Das Leben hat mich Toleranz gelehrt.
Ich rede nicht wirklich gern ueber meine Kindheit oder meine Jugend, dabei spielt es keine Rolle ob sie nun sonderlich rosig war oder einfach nicht so toll. Ich bin einfach kein Mensch der Zwischenmenschliche Beziehungen pflegt, dabei bin ich eigentlich auch kein
Aussenseiter. Ich habe ein paar Freunde ja, aber wenn man Freunde hat, in diesem Umwelt indem ich lebe, zaehlt etwas anderes und nicht schaurig schoene Lebensgeschichten oder sonstige Einzelschicksale.
Ich bin in New York aufgewachsen und diese Stadt lehrt einem schon frueh sich einen gewissen Grad an Abgebruehtheit anzuschaffen. Ausserdem ist sich jeder selbst der Naechste. Dabei bin ich nicht gleichgueltig anderen Leuten gegenueber. Ich halte mich selbst schon fuer eine Frohnatur. Keiner weiss es besser als ich, dass ein Leben in nur wenigen Sekunden vorbei sein kann und ich moechte, wenn es fuer mich einmal vorbei sein wird, mit meinem Schoepfer einen wohlverdienten Feierabendwhisky trinken.
Ich war schon solang ich denken kann ein Technikfreak. Ich weiss gar nicht genau warum es so ist, aber Dinge die Piepen und Blinken haben mich schon immer fasziniert. Es ist wie eine Sucht herauszufinden wie gewisse Dinge funktionieren, so gesehen halte ich mich fuer einen Chirurgen von Geraetschaften und ich glaube auch nur da liegt mein wirkliches Talent.
Mein Talent und meine Gabe garantieren mir mein Ueberleben und das ich dabei nicht immer in ganz legale Geschaefte verwickelt bin bereitet mir heute schon weniger Kopfzerbrechen als noch vor einiger Zeit.
Und obwohl ich verdammt schnell bin, kann ich vor meinem eigenen Gewissen nicht davon laufen.
Ava: Christina Ricci
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