Vollständiger: Victor „Mads“ Jákupsson
Spitzname: Vic, Mad, Gravity
Codename: ---
Mutation: Gravitokratie ->aufhebung, manipulation, beschleunigung... genaueres folgt dann noch.
Alter: 16
Geburtstag: 1.April 1989
Geburtsort: Kiel
Beruf: Schüler
Aussehen: Rabenschwarzes Haar mit blauen Augen, erstaunlich blass und in seinem Stiel immer gerne Individuell. Sicher nicht das alltägliche Bild, könnte man auch behauten, das einige Elemente sich mit anderen nicht vertragen, und dann gibt es wieder Andere, die genau das Ausgefallene an ihm schätzen.
Haarfarbe: Eigentlich Blond, zur Zeit Schwarz
Augenfarbe: Blau
Besondere Kennzeichen: Auffällig sind auf den ersten Blick das Labret-Piercing, außerdem findet sich eines mittig der linken äußeren Ohrmuschel und dreifach nebeneinander das durchlöcherte Ohrläppchen der rechten Seite, sowie auch seine derzeit pechschwarzen Haare, die ihm zu einer schon bald unnatürlich bleichen Haut verhelfen. Sonst die Vorliebe für Gürtel mit Nieten und Buttens, unübersehbar.
Charakter: Eine starke Persönlichkeit, gewiss nicht ohne Makel, haben viele doch ein sehr unterschiedliches Bild von Victor. Für die einen ein Einzelgänger, der nicht viel Wert auf die Meinungen Anderer legt, wirkt er zurückhaltend oder gar schwach. Andere kennen auch die Seite, die sich seiner Ausstrahlung und Stärken durchaus bewusst ist und ein gewisses Aggressionspotential nicht ganz von sich weisen kann. Stecke ihn nicht abgefertigt in eine Schublade, und es gibt auch keine bösen Überraschungen.
Vorlieben: Vieles hängt von seiner Stimmungslage ab, es gibt Tage, an denen er die absolute Ruhe schätzt, zurückgezogen musikalisch aktiv ist oder ein Buch zur Hand nimmt, und es gibt Tage, an dem es nicht genug Programmpunkte geben könnte, Sport, Krach und möglichst viele Menschen um sich herum. Wenn die Laune stimmt, ist er für vieles zuhaben, in welche Richtung auch immer.
Abneigungen: Vorurteile, Dummschwätzer, Überheblichkeit, was nicht mit gesunden Selbstbewusstsein verwechselt werden sollte… da gibt es einiges, was der Mensch schon von sich aus an Abneigungen mitbringt, und als verrückt oder abnorm abgestempelt zu werden zählt zweifelsohne dazu.
Hobbies: Schlagzeug und Gitarre, Inliner, Skateboard und… nennen wir es Dart, stellen wohl die ersten Punkte auf der Hitliste dar, aber die Auswahl ist groß und er kann sich für vielerlei begeistern - alles stimmungsabhängig.
Freunde: Am besten hat er sich seit langen wieder mit Questa verstanden, es gehört viel dazu, als Freund betitelt zu werden.
Familie: Vater Niels und Mutter Hailey Jákupsson und sein großer Bruder Simon.
Geschichte: Yeah! Der erste April, und Gott scherzte mal wieder. Herzlichen Glückwunsch, es ist ein Junge! Ohja, die Freude stand allen ins Gesicht geschrieben, war der dunkelblonde Knabe mit den strahlend blauen Augen doch bis vor einem Moment noch als Mädchen betitelt worden. Okay, ein Junge, kann man ja schlecht umtauschen.
Victor sollte er dann heißen, und glich seinem großen Bruder nahezu auf den Punkt, was ihn schon seit er denken konnte störte, war er stehts bemüht sich von ihm abzugrenzen. Sein Vater schien sich über einen Jungen ebenso zu freuen wie Simon, der sein kleines Ebenbild kaum noch aus der Hand geben wollte. Hailey hingegen machte keine großen Angestalten ihm zu vergeben, das er tatsächlich ein Junge geworden war, und das bekam Victor den Alltag über mal mehr mal weniger deutlich zu spüren, ob es in Streit ausartete oder in der absoluten Ignoranz endete, konnte sich Victor nahezu selbst aussuchen.
Während Simon von seinem Tag in der Schule erzählte saß Victor wie so oft schweigend daneben und stocherte im Essen rum. Hunger hatte er keinen, ganz davon abgesehen, das ihm auch längst nicht alles schmeckte und reden wollte er inzwischen auch nicht mehr. Hatte er sonst immer das Wochenende genutzt, wenigstens Niels ein wenig Einblick in seine schulischen Erfolge zu geben, kam an seinem 16ten Geburtstag auch nur noch ein Schulternzucken. Auch Simon schwieg, und hatte diesmal kein Interesse daran das Gespräch zu führen. Schweigen breitete sich aus, unangenehmes Schweigen das den Raum völlig ausfüllte, Victor erhob sich und stürmte nach oben auf sein Zimmer. Die Züge von Niels schienen gefroren, und seine Augen ruhten auf Simon, der dann auch nicht zögerte zu erzählen, wie es die Woche über zuging, was unweigerlich einen lauten Streit heraufbeschwor, der Wortgetreu bis durch Victors Türe schallte.
Temperamentvolle Auseinandersetzungen waren nicht unbedingt etwas seltenes, doch war es diesmal etwas anderes, und Simon wollte Victor ein wenig Trost spenden, tat es ihm Leid, das er so über ihn hinweggegangen war, obwohl er Tag ein, Tag aus miterlebte, wie es Victor erging, wie er sich immer mehr zurückzog. Doch Victor wollte keinen Trost von dem, der ihm keinen Deut mehr zugehört hatte, als seine Mutter, die er so sehr hasste. Warum liebte sie ihn nicht? Was hätte er tun sollen, damit sie sich um ihn gesorgt und gekümmert hätte?
Er schlug Simons Hand von seiner Schulter und stieg die Treppen hinab um wieder in die Küche zurückzukehren.
Die auf ihn zufliegende Vase sah er schon nicht mehr, seit sie die schlanken Hände seiner Mutter verlassen hatte. Seine Augen zugekniffen herrschte plötzlich absolute Stille um ihn herum, und er hörte, wie Hailey in Tränen ausbrach. Sie habe es gewusst, sie wusste es die ganze Zeit, und dafür habe sie ihn gehasst. Als Victor ihre Worte vernahm, die Augen öffnete um ihr in ihre blicken zu können versperrte ihm die in liebevollster Handarbeit gearbeitete Vase aus Sonstwo die Sicht in die stahlblauen Augen der gebühreigen Amerikanerin. Erschrocken wich er minimal zurück und die Vase fiel wie ein Stein zu Boden, zerschellte auf dem edlen, hellen Teppich. Jeder seiner Muskeln zitterte, seine Augen starrten in Ferne und entsendeten eine einzelne Träne. Sein Vater zögerte nicht, um ihn in die Arme zu schließen, und über seine Schulter hinweg Simon anzublicken, der stumm auf der Treppe zusammengekauert dasaß.
Die beiden Brüder sahen Hailey nach, die nur den Schlüssel vom Wagen von dem zierlichen Schlüsselbrett riss und durch die schwere Haustüre verschwand, die dann lautstark ins Schloss fiel.
Victors Hand umschloss die kleine Madonna die an einem schmalen Silberkettchen an seinem Hals hing und löste sich aus den muskulösen Armen seines Vaters um ihm diese in die Hand zu drücken. Das würde alles ein bisschen Zeit brauchen, er verstand nicht, was mit ihm losgewesen war, oder ob er es überhaupt gewesen war?
Der Glaube, das nach ein paar Tagen wieder alles beim Alten sein würde, löste sich zügig in Luft auf. Auch ohne Hailey in den eigenen Mauern blieb Victor schweigsam, und gab auch in der Schule nicht mehr viel von sich. Viele Anrufe gab es Zuhause, war es den Lehrern nicht unangenehm, das er nicht mehr in jede Aufruhe der Klasse oder in irgendwelche Prügeleien verwickelt war, schätzen sie sein völliges Desinteresse nicht wirklich mehr. Zudem gab es da auch immer ein paar Kleinigkeiten, die sich nicht erklären lassen wollten – war es einige Male unheimlich schwer gewesen die Kreide vom Boden aufzuheben, das sie wirklich an ihm zu kleben schien, so fand man auch schon mal einen Bleier an der Decke wieder. Victor saß meist mit einem breiten Grinsen auf den Lippen auf seinem Einzelplatz, und auch ließ er sich inzwischen nur noch halb so viel gefallen wie zuvor. Er war nie der beliebteste gewesen, aber kleine Auseinandersetzungen gehörten mit dazu – doch ging ein Messerstich dann doch ein wenig zu weit. Aber man merkte Wasser ja auch erst an, das es heiß war, wenn es schon am Kochen war. Die Polizei turnte an, und sorgte für eine riesen Szene. Man würde das Loch schon flicken können, und sein Hobby würde er wohl kaum aufgeben. War Niels doch geschockt, als er an der Zimmerdecke einige der doch ansehnlich teuren Klappmesser stecken sah. Zielscheiben zierten das Zimmer, und duzende von schmalen Spalten zeugten von etlichen Versuchen die goldene Mitte zu treffen, oft genug war es auch gelungen.
Victor selbst schien immer weniger ansprechbar zu sein, oder hielt es immer seltener für nötig zu Antworten, und diese ständigen Messerrumfuchtelleien beim Essen wollte sein Vater auch nicht mehr dulden, und es machte sich die Sorge breit, was man mit ihm anfangen sollte? Wie konnte man ihm helfen? Wäre das Ganze in geregelten Bahnen geblieben, dann wäre es ja kein Problem gewesen, aber langsam überschritt er Grenzen, die für ein friedliches Miteinander nun mal unumgänglich waren.
Das Lachen konnte sich Victor nicht verkneifen, willigte aber ohne die erwartete Gegenwehr ein, als der Vorschlag kam, sich in Therapie zu begeben. Schnell war klar, dass das ganze eine langfristigere Aktion werden würde, und Victor folgte der Anweisung in einer Klinik weiter daran zu arbeiten. Ernst nehmen konnte er das ganze Szenario nie, was die Arbeit natürlich ziemlich erschwerte. Er tobte sich mal richtig aus, und ließ seiner Fantasie freien lauf. Erstaunlich lange dauerte es, bis man sich dann doch ein wenig verarscht vorkam, und wieder Wirklichkeit von Behauptungen zu trennen versuchte. Was allerdings schlicht ein hoffnungsloses Unterfangen war.
In der Anstalt lernte Victor dann Questa kennen, er war mal wirklich als Pycho zu betiteln, aber der Junge hatte wirklich was drauf, vor allem mal Charakter. Künstlerisch mehr als Begabt, stach er Victor auch seine ersten Tattoos und Piercings, die er von nun an ganz gerne sammelte.
Monate später, in denen sich noch immer nichts geklärt hatte, und die Lügenmärchen von Victor schon absurde Ausmaße annahmen, gab es dann wieder einen Anruf von Niels. Inzwischen war er für Victor auch nur noch Niels, und nicht mehr Dad. Es hieße es habe sich da etwas ergeben, was ihm vielleicht wirklich helfen könnte. Vielleicht wäre es ein Versuch wert?
Avatar:Ist ein am 10.Mai 1987 geborener Typ der Kuscheltiere bastelt und soagr verheiratet ist - so stands zumindest da, meine ich mich zu erinnern, ja, ich merke mir Fakten, die keiner braucht, und da ein Name voll ausm Raster fällt, ist dieser auch nicht vorhanden... ist schon nen Weilchen her, wo ich ihn gespeichert hatte

---> uuund: er nennt sich Bellz, danke Brooki ;-)