Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.
Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Endlich hatte sie es geschafft, sich aus dem warmen Bett zu schälen. Angezogen und geduscht war sie auch schon, aber die Jungs waren noch lange nicht fertig. Deshalb ging sie gerade auf leisen Füssen die Treppe hinunter ins Erdgeschoss um sich dort noch einmal ein bisschen umzusehen.
Sie trug die gleiche Hose wie Gestern, viel Auswahl hatte sie auch gar nicht, mitsamt einem Nietengürtel und ihre Chucks. Ihr schlanker Oberkörper war von einem eng anliegenden, gestrickten Pullover aus Wolle in verschiedenen Blautönen verborgen, der sowohl ihre Augen betonte, als auch, das sie eigentlich ein bisschen zu dünn war... Die langen blonden Haare waren zu einem einfachen Zopf zusammengefasst mit einem blauen Haarband. Zwei Strähnen hatte sie vorne allerdings extra ausgespart, die nun ihr Gesicht umrahmten.
Schließlich beschloss sie, sich dort umzusehen, wo sie Gestern noch nicht gewesen war, und landete dabei im Wohnzimmer. Dort konnte man sie etwas später die Bücher in den Regalen interessiert betrachten sehen...
Als sie ins Wohnzimmer kam, spürte sie bald, dass sie nicht alleine war.
Nachdem sie nicht mehr hatte schlafen können, warsie ganz leise nach unten getappst, hatte sich einen Tee gemacht und eingewickelt in eine Decke in einen Sessel geknuautscht. das war halb sechs gewesen.
Im Schlafanzug, ein schlichter, blaufarbener; mit etwas müden Augen, aber ganz zufrieden, sitzt sie dort, anscheinend so konzentriert, dass sie den Neuankömmling nicht bemerkt.
Nanu. War da noch wer ausser ihr? Sie war nicht alleine? Brooke bemerkte das erst, als sie von einem der Regale zum anderen ging und dabei durch den Raum gehen musste und an den Sesseln vorbei. Immer noch hatte sie die Kopfhörer in den Ohren, den Discman in der Hand.
Sie musterte die Person dort im Sessel einen Moment. Ihre miene zierte dabei die eigentlich meistens vorherrschende Kühle und Distanz. Ein Mädchen. Ungefähr ihr Alter. Ob sie wohl auch... Irgendwie war es recht wahrscheinlich wnen auch unglaublich.
Worauf sie sich wohl so sehr konzentrierte? Brooke versuchte einen Blick zu erhaschen, solange sie sich noch unbeobachtet fühlte. Immerhin schien sie sie nicht bemerkt zu haben und da musste sie schon recht vertieft sein, denn Mühe leise zu sien hatte sie sich nicht umbedingt gegeben...
Es war ein Sachbuch über Biologie.
Fachgebiet Mutation.
Sie scheint sich sehr anzustrengen. Vielleicht, weil sie so wenig geschlafen hat?
Mit zerzausten Haaren, weitem Schlafanzug, und etwas müde wirkendem Gesicht wirkt sie allenfalls goldig.
Manche Abschnitte muss sie mehrmals nachlesen, neben ihr liegt auch ein Wörterbuch für Biologie.Sie scheint es schon mehrmals benutzt zu haben.
Uff. Genau ein Thema, mit dem sie gar nichts anfangen konnte. Ob die da wirklich durchblickte? Sie selber würde das ganz sicher nicht, nicht mal mit viel Anstrengung.
Da sie es selber es nicht mochte, gestört zu werden, würde sie das hier auch nicht tun. Sie ging lieber zum zweiten Regal, durchforstete es nun auch noch, nachdem sie das andere ja schon inspiziert hatte.
Da, ein Buch das sie noch nicht kannte und das interessant klang. Das schnappte sie sich und pflanzet sich ganz einfach mal für ein Weilchen in einen der anderen Sessel, dem fremden Mädchen quasi Gegenüber.
Jetzt bemerkt sie sie doch endlich.
Den Blick hebt sie etwas verschüchtert und wird etwas rot.
Gegen die Fremde musste sie schäbig aussehen, und gleich kam sie sich klein, hässlich und ungelenk vor.
Sie amcht ihren Mund auf, um ihn gleich darauf wieder zu schließen. Stören wollte sie sie nicht.
Da sie gerade erst angefangen hatte zu lesen, war sie noch nicht so vertieft, das sie den Blick nicht bemerkt hätte. Deshalb hob sie ihren Kopf, sah Elayne entgegen. Die Augen in dem kalten, hellen Blauton unterstrichen das puppenhafte Äussere noch und wirkten wenn man es so sehen wollte stechend und sehr wach.
Jetzt war sie also doch bemerkt worden. Kurz nur hebt sie erst einmal, selber etwas unsicher, wie immer Fremden gegenüber und deswegen recht verschlossen nach aussen hebt sie eine hand ein Stück weit. Das war für ihre Verhältnisse schon viel für den Anfang. Zumindest am Morgen.
"Guten Morgen."
Druckst sie leise, sich großteils hinter der Decke versteckend.
Wie peinlich!
Sie hatte wohl die Zeit vergessen.
Aber einfach so aus dem Staub machen, um sich umzuziehen? Wäre auch seltsam.
Die widerstreitenden Gefühle sind ihrem Gesicht anzusehen.
Sie scheint immer kleiner und kleiner zu werden.
"Morgen" Werden ihre Worte erweidert. Nur dieses eine Wort der hellen Stimme, die dadurch, das sie so hell und beinahe kühl ist gut zum äusseren passt.
Es störte sie nicht, das dieses Mädel da noch im Schlafanzug saß. Sie legte nicht viel Wert auf Äusseres bei anderen. Das sich das Mächen im Sessel im Gegensatz dazu peinlich berührt fühlte, sah wohl Jeder. also selbst jemand wie Brooke. Und irgendwie konnte man schon mitleid mit ihr haben deshalb. Du wirst weich Ice-Box schalt sich sich für den letzten Gedanken gleich selber. Sowas durfte sie gar nicht erst einreißen lassen...
<Anne, Schätzchen, wieso siehst du mich so an? Du hast doch nicht Angst vor mir? Vor deiner Mama?>
Sie sah das Gesicht, ein Aufflackern, das Entsetzen im Blick des kleinen, blonden Mädchen. So süß, so unschuldg. Ein Heiligenschein.
Elayne zuckt zusammen, erschrocken, auch verängstigt.
Ihr Blick wirkt kurz wie in weite Ferne gerückt.
Nanu, was zur Hölle hatte Elayne, wie sie sich ja gerade vorgestellt hatte, so verängstigt? War sie das gewesen? Guckte sie so böse? Die Jungs sagten ja aus Spaß manchmal, ihr Blick könne einen zu Eis erstarren lassen, aber das es so übel war... Hatte sie eigentlich nicht gedacht...
Deshalb kommt die Erwiederung auch etwas zögerlich "Brooke. Ich bin Brooke"
"Ich..ähm..es..es tut mir leid."
Wohl gerade wegen dem Aussetzer grad. Es war, als ob sie einen Geist gesehen hätte.
Sie massiert sich die Schläfen. Manchmal gabs die Kopfschmerzen als Gratisbeilage.
"Ist irgend was... nicht in Ordnung?" Jetzt fragte SIE tatsächlich nach dem Befinden von Jemandem. Das Mädel da war aber auch eine die einfach nur beschützens und bemutternwürdig war...
Eine andere Frage schloss sie dann noch an, weil sie ihr auf der Seele brannte "ist irgend etwas mit mir?"
"Es hat nichts mit dir zu tun. Es ist nur... nur.."
Sie sieht sie etwas hilflos an. Es fiel ihr einfach schwer, sich jemanden anzuvertrauen.
"Das willst du bestimmt nicht hören."
Sie wickelt die Decke noch enger um sich. Es war, als hätte ein kühler Hauch sie gestreicht.
Wollte sie es hören? Wollte sie das nicht? Das wusste sie gerade selber nicht genau. Interessant wäre es schon, was mit den anderen hier so los war, was die Leutchen hier so... Anders machte...
Sie seufzte kurz "Wenn du meinst das ich es nicht hören will, dann nicht..." Ganz die Unterkühlte mal wieder. Es reichte ihr im Grunde ja, zu wissen, dass es nichts mit ihr zu tun hatte. "Du bist ne Schülerin hier?"