Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.
Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
In Cait's und Harley's Zimmer flog das Fenster auf. Sie bemerkten die Eiskristalle und das herannahende Gewitter. Aus Sorge dieser plötzliche Wetterumschwung könnte etwas mit der Party zu tun haben sind sie runter gegangen um nachzusehen.
Cait stolperte fast die Treppe herunter..ihre Hände waren eiskalt und ihre Füße auch - tja, Schuhe wären jetzt praktisch gewesen. Sie zog die Jacke enger zusammen.
Irgendwie war es in Harleys Nähe kälter...
Im Flur des erdgeschosses war noch niemand...allerdings pfiff der schneidene Wind durch das Gemäuer des Instituts
August!
"Warten wir hier?" fragte Cait ihre Zimmergenossin und schaute auf eine der SItzecken, nach der Küchentür.
Sie eilte hinter Cait her und schlüpfte unten angekommen in ihre Jacke. Sie sah sich um, schon jetzt wirkte sie nervös und angespannt. Langsam ging das in eine Art Hibeligkeit üb über. Sie wechselte ständig das Standbein. Der tobende Wind machte sie so nervös. Aber da war doch noch etwas anderes..Was bei diesem Durch/luft/windzug warscheinlich keiner bemerken wird ist der Wind der nur sie um gibt und ihr die Haarspitzen leicht hochwirbelt.
Ty blinzelte verschlafen, als er von dumpfen polternden Geräuschen aus seinen Träumen gerissen wurde. Er setzte sich auf dem Sofa auf und merkte sofort, dass es kälter geworden war. Schwankend kam er auf die Füße, versuchte seinen Kopf klar zu bekommen und sah sich um. Die leicht geöffneten Fenster fielen ihm auf, auch der Schnee, der sich darauf sammelte.
Schnee? Im August?
Es dauerte einen Augenblick, bis er eins und eins zusammenzählte.
Storm! Es muss etwas passiert sein.
Ty lief zu den Fenstern, machte sie dicht und verließ den Aufenthaltsraum, in dem er es sich gemütlich gemacht hatte. Er hatte im Vorfeld eine Weile suchen müssen und dabei einiges über die Raumaufteilung im unteren Stockwerk erfahren. Nun stolperte er eilig in die Halle.
Es war der Instinkt gewesen, der ihn in seine Jackentasche hatte greifen lassen. Er hatte er sich Remys Handschuhe schon längst über die Finger gestreift, als er sich umsah. Ty entdeckte Caitlynn und bei ihr ein Mädchen, wahrscheinlich eine der Schülerinnen. Ohne viel nachzudenken fiel er in den Befehlston, der ihn an Scott Summers immer so sehr gestört hatte, aber Ty merkte das nicht einmal.
„Schnell, schließt alle Türen und Fenster, die ihr finden könnt! Ich gehe hier entlang, ihr dort hinüber! Wir treffen uns wieder hier!“
Damit verschwand Ty in Richtung der Küche. Nach wenigen Minuten kehrte er zur Eingangshalle zurück, öffnete die Tür und spähte hinaus ins Dunkel. Der eisige Wind traf ihn wie eine Faust.
Reiß dich zusammen, du hast schon schlimmeres in deinen Winterferien als Kind durchgemacht!
Ty schloss die Tür wieder und wartete auf die Rückkehr von Caitlynn und dem Mädchen.
Sie hatte genickt obwohl sie nicht einmal wusste wer das war. Aber jetzt war gewiss nicht der Zeitpunkt Autoritätsfragen zu klären. Und auf die Idee hätten sie ja auch kommen können.
Harlene rannte zueinem Fenster und verschloss es, ein anderes klappte zu als sie darauf zuging, sie musste es nur noch verschließen....
....als sie wieder zurückkam sah sie zu dem Unbekannten Kerl.
"Wenn das Gewitter so weiter wütet oder noch schlimmer wird können wir uns das Fensterschließen sparen..." murmel
Auch Cait hatte ohne zu Murran auf Ty's Anweisungen gehört und die Fenster geschlossen, die sich im Speisesaal und dem Gang davor befanden.
Normalerweise würde sie ja 'Mr. Authorität' was husten, aber in diesem Fall war sie viel zu angespannt dafür.
Als sie zurückkam, schien das untere Stockwerk soweit 'versiegelt' und sie hatte sich einen weiteren Kaffee aus der Küche geholt.
Sie setzte sich in die besagte Sitzecke und bekam noch Harleys Befürchtungen mit.
"Warten wir ab was die anderen erzählen...sie müssten ja jeden Augenblick kommen."
"Das ist sicherlich auf einen der Partygäste zurück zu führen? Was meinen Sie, Ty?"
Ty hatte sich neben die Tür an ein kleines Fenster gestellt und sah hinaus. Er wünschte sich, mehr zu wissen, etwas tun zu können, zu helfen... aber ohne genauere Informationen wäre es Wahnsinn, in den Sturm hinauszulaufen. Nein, er würde hier warten, bis die Situation klarer war.
Auf Caitlynns Frage antwortete er eher ausweichend. Er dachte sofort an Storm und ihre Fähigkeiten, hatte sie selbst oft genug in Aktion erlebt. Aber einfach darüber zu erzählen? Mittlerweile war der Befehlston wieder aus seiner Stimme verschwunden, er klang recht gefasst, als er Caitlynns Frage beantwortete.
"Ich weiss auch nichts genaues, aber bei unseren Partygästen würde es mich nicht wundern."
Ty unterdrückte ein Gähnen und sah wieder zum Fenster hinaus.
Carol trat in die Halle, Kat im Schlepptau und sah sich erstmal um.
Dann sah sie die anderen und verkündete, was Kass ihr gesagt hatte.
"Wir bleiben hier, die anderen werden auch noch hier erscheinen. Draußen sieht es nach einem kleinen Weltuntergang aus. Ich denke, die Party wird nach drin verlagert. Schnee auf dem Salat ist nicht so prickelnd obwohl die Bowle ein bischen Kühlung vertragen konnte."
So richtig wohl fühlte sie sich nicht, da sie keinen der Kids hier kannte, kein lehrer war und auch ein bischen zu alt für eine Schülerin.. So machte sie kurzen Prozess.
"Ich bin Carol Stone. Schön, mal einige von euch näher kennen zu lernen."
"Wir haben bereits damit begonnen, die Fenster im unteren Stockwerk zu schließen..." erläuterte Cait der gerade hereingetretenen.
Stone?
Eine Lehrerin? ...könnte hinkommen.
Wusste sie mehr als Ty?
"Freut mich auch, Miss Stone...Ich bin Caitlynn Lydecker aus den Staaten..." genug der Vorstellung, zum wesentlichen:
"Wie erklären sie sich dieses Unwetter...ich möchte mal sagen...Phänomen? Mitten im August?"
Cait versuchte sich ihr Unbehagen, der Kälte wegen nicht anmerken zu lassen. Sie hatte ihre Jacke zugeknöpft und saß möglichst bequem auf dem Sessel der Sitzecke, nahe dem Eingang.
Ty starrte noch einen Moment lang aus dem Fenster und beobachtete die tanzenden Schneeflocken. Seine Gedanken hingen bei Storm und was sie dazu veranlasst haben konnte, ein solches Unwetter heraufzubeschwören. Ty rechnete mit so einigem, von einem Streit, der außer Kontrolle geraten war, bis hin zu einem Angriff von außen.
Nur eine Katastrophe könnte Storm dazu bringen, die Kinder mit einer so heftigen Maßnahme zu schützen.
Sie und Logan würden sicher Hilfe brauchen, aber es war eine Frage der Disziplin, die es ihm verbot, einfach blind ins Freie laufen. Die Kinder kamen zuerst, das war auch bei Xavier so gewesen.
Xavier...
Innerlich machte sich wieder dieser Drang nach einer Kommandokette breit, jemand, der ihm Anweisungen gab und ihm klar sagte, wen er (wenn überhaupt) unter sich hatte. Bei der Army war das alles so viel einfacher gewesen. Bei Xavier auch, dort hatte er zumindest eine vage Vorstellung von seiner eigenen Position im Gesamtgefüge. Das alles fehlte ihm hier noch und es machte ihn kribblig. Wenn doch nur schon morgen wäre und er in Storms Büro säße...
Ty schüttelte den Gedankengang fast physisch von sich, als er sich nach der Ansprache umdrehte und die Sprechende kurz musterte, sie einzuschätzen versuchte.
Eine Lehrerin? Eine Angestellte? Ein Gast? Wohl letzteres, sonst hätte sie sich nicht so förmlich vorgestellt...
Seine Schultern strafften sich, als er sich höflich aber knapp vorstellte.
"Tyler Vincent Knight, aber nennen Sie mich ruhig Ty.“
Dann Caitlynns Frage. Gute Frage dachte Ty anerkennend. Er beobachtete Carols Augen, sie würden ihm verraten, was er wissen wollte. Und je nachdem, ob sie über ihm stand oder nicht, würde er seine nächsten Worte wählen. Fast beiläufig zog er das dunkle Leder von Remys Handschuhen straffer über seine Finger, eine Geste, die seinen unterdrückten Handlungsdrang noch unterstrich. Wenn er doch nur endlich wüsste, wo Logan und Storm waren. Was war, wenn sie Hilfe brauchten?
"Tja, eine gute Frage Caitlynn. Ich denke, wir werden Aufklärung erhalten, sobald die ersten Lehrer hier eintreffen. Ich wurde ebenso überrascht wir ihr und bin nur den Anweisungen gefolgt."
Carol hatte ihre innere Ruhe wiedergefunden und ihre Ausgeglichenheit, die während der letzten Tage ein wenig gelitten hatten. Aber nun war sie gefordert, hier waren Kinder, Schüler die es galt zu betreuen. Obwohl der junge Mann, der sich als Tyler vorgestellt hatte, einen enormen Drang zu verspüren schien, zu handeln oder zumindest begierig darauf wartete, Auskünfte zu erhalten.
Sie schaute ihn an, dann blickte sie zu den anderen. Sie würde es mit Smalltalk versuchen, vllt. lenkte das ein wenig ab.
"Wie lange seid ihr schon an der Schule? Neuankömmlinge oder Alteingesessene... denn ich hätte da die Frage, wie das Haus hier heißt. Haben nicht alle schottischen Burgen und Schlösser Namen?"
Yeez, psychologische Betreuung
Naja, etwas Ablenkung tat sicher ganz gut.
"Ich für meinen Teil bin erst seit heute morgen hier. Dr. Grey hat mich in Inverness aufgelesen, zusammen einem Schüler, den sie wohl abholen wollte."
Cait prüfte unauffällig ob der Heoizkörper neben dem Sofa an war- Hallo? Im August....natürlich nicht! er war kalt.
Und wie das Schloss hieß wusste sie nicht, woher auch....und momentan war es ihr auch egal. Stone hatte recht, die ersten Lehrer würden hier eintreffen und die Sache wieder unter Kontrolle bringen.
Keine Lehrerin also. Und offensichtlich ebenso neu hier, wie ich.
"Tut mir leid Carol, zu dem Gebäude kann ich Ihnen auch nichts sagen. Ich bin auch erst seit ein paar Stunden hier."
Aber gut, dass Sie hier sind. Eine Aufsichtsperson mehr für die Kinder.
Ty entschloss sich, bei der erstbesten Gelegenheit nach draussen zu verschwinden und nach Storm und Logan zu suchen. Für die Kinder schien ja gesorgt zu sein. Für einen Moment dachte er darüber nach, Scott zu informieren... wo auch immer der gerade stecken mochte.
Ty biss sich auf die Unterlippe und verwarf den Gedanken sofort wieder. Nein, der Saubermann würde ihn wahrscheinlich zum Babysitten verdonnern und selbst nach draussen rennen.
"Hoffentlich bleiben die nicht ewig da draussen" murmelte er halblaut vor sich hin, während er sich wieder zum Fenster drehte und ins Dunkel hinaus starrte.