Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.
Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Sauer, war jetzt vielleicht nicht unbedingt das Wort mit dem man Logans Gemütszustand beschreiben konnte, ein klein gehackter Briefingraum stand Pate, eben genau dafür. Bis aufs Blut angepisst, dann wohl schon eher. Rasend, kochend, brodelnd vielleicht auch noch.
Welcher Teufel genau ihn geritten hatte, dass er den Helden hatte raushängen lassen wusste er auch nicht so genau. Er konnte Scott nach wie vor nicht leiden und hatte bewusst den Kontakt zu Jean abgebrochen um die Beziehung zwischen Schielauge und ihr nicht zu gefährden.
Nach den Ereignissen des –gerademal- 3 Tage alten Schuljahres sei es ihm doch gegönnt einfach mal ein wenig die Beherrschung zu verlieren. Es war schließlich eine ganz andere Sache wenn er abservierte, als wenn er abserviert wurde und im Moment gab es einfach viel zu viele Dinge die ihn beschäftigten und die ihn aus tiefster Seele ankotzten.
Blieb die Frage warum er sich den ganzen Stress antat. Warum er nicht einfach seine Sachen packte und das Weite suchte, so wie er es sonst auch immer gemacht hatte. Er kannte die Antwort und sie gefiel ihm ganz und gar nicht. Er machte das alles nur für: die Kinder
Von den Subs aus war er ohne Zwischenstopp gleich nach draußen geeilt und nun im freien konnte er sich auch nicht beruhigen, es war eher so das die Abendbrise das Feuer in ihm noch mehr anstachelte. ER müsste jetzt ganz dringend jemanden verprügeln.
So ganz war der Schock noch nicht vorüber, der ihm die Unerreichbarkeit des Institutes hatte in die Glieder fahren lassen.
Es war so vieles passiert und er war nicht hier gewesen, sondern in der Weltgeschichte herumgereist. Selbstzweifel waren oft das Schlimmste, was einem eigentlich wiederfahren konnte. Wenn man so wenig über seine Gefühle reden konnte, wie Michel, dann waren sie sogar durchaus gefährlich. Wie schleichendes Gift schlichen sich diese Gedanken ins Herz und verätzten dort alles, was mühsam an Gefühlen aufgebaut worden war.
Er war seltsam innerlich müde gewesen, als er sich vor gut einer Stunde auf die Bank im Garten gefletzt hatte. Und bis jetzt hatte er kaum die Kraft gehabt sich zu rühren, sondern starrte regelrecht aphatisch in den Abendhimmel, der hinterm Institut aufzog. Er hatte die Besprechung verpasst - aber den Plan kannte er ohnehin.
Logan, der wie eine schnaufende Dampfmaschiene über die Wiese gestampft kam, schaffte es als erstes seine Lethargie zu lösen. Das Gesicht noch immer reglos, sah er auf und begutachtete Logan, wie ein Ausstellungsobjekt.
Der Respekt, den er Logan gegenüber zollte, bewegte ihn dazu sich schliesslich zu erheben und ihm einige Schritte entgegen zu kommen.
Willow ging es den ganzen Tag immer schlechter. Sie hatte sich wohl eine Erkältung eingefangen. Aber frische Luft tut gut. Ganz nach dem Motto machte sie sich zu einem Spaziergang auf. Nach kurzer Zeit bemerkte sie die beiden und ging langsam auf sie zu.