Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.
Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Langsam nur regte sich der schlanke, dünne Körper, der sich im Schlaf fester in die Decke gewickelt hatte. Nur der Kopf schaute heraus und der ruhige Ausdruck, der auf ihrem Gesicht gelegen hatte hatte sie mehr denn je engelhaft aussehen lassen. Verschlafen blinzelten nach ein paar Minuten des sich räkelns in den Laken die eisigen blauen Augen.
Ein Bett... Ihre Finger fuhren tastend unter der Decke über das Bettlaken der weichen Matratze und sie setzte sich auf, sich die Augen reibend. Stimmt ja. Sie war ja.... Zurück im Insti... Die Erinnerung an den vergangenen Abend kam wieder. Diese merkwürdige Wärme. Norman, der es merkwürdigerweise geschafft hatte ihr vertrauen zu gewinnen... Suchend sah sie sich um, als sie richtig gucken konnte. Während sie sich so umblickte musste sie gähnen und hiel sich schnell die Hand vor den Mund. Ja, es musste so sein. Da waren ihre Sachen auf dem Boden neben dem Sofa...
Es war inzwischen vielleicht 8 Uhr, also noch recht früh.
Hatte eigentlich jemand hier eine Ahnung, wie unbequem so ein gotteverdammtes Sofa sein konnte (und wie gottverdammt es sein konnte wohl auch nicht, he?).
Nachdem er die Nacht ohnehin nur von einer Seite auf die andere gewechselt war, um bei jeder beginnenden Schlafphase beinahe hintenüber zu fallen, hatte Norman es schlicht und ergreifend in den Wind geschossen.
Kein Wunder also, dass von ihm am frühen Morgen nicht viel mehr zeugte, als die zerwühlte Decke auf dem Sofa.
Trotzdem lag ein Zettel auf ihren Klamotten.
Musste in die Stadt - wir sehen uns später. Frühstücke für mich mit.
Norman
Ehrlich, manchmal klebte es an ihm wie Honig - schon mal versucht Honig von den Fingern zu waschen? Dann müsste man sich schon die Finger verbrühnen. Und ja, verdammt, eigentlich hätte er genug Feuer dazu.
Bescheuert? Mit Sicherheit, jedenfalls kam er sich derzeit nicht minder blöde vor, wie Raguel und Sariel wohl.
Das wunderbare geteilte Leid von Geschwistern.
Konnte man die beiden denn nicht 5 Minuten alleine lassen?