Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.
Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Ein ungewöhnlicher Anblick bot sich denjenigen die an diesem Morgen am Lehrerzimmer vorbeiwollten. Chui, die Katzenfrau war den meisten bereits bekannt und eigentlich ungewöhlich genug, aber neben ihr stand jemand der seine abweichende DNS ganz offensichtlich noch weniger verleugnen konnte. Wenn man nicht unbedingt einen menschlichen Maßstab anlegte war das Mädchen eigentlich sehr hübsch anzuschauen, sie hatte eine schneeweiße Haut die wie Porzellan schimmerte und seltsam traurige Augen einrahmte deren Farbe irgendwo in dem Spektrum zwischen dunkelblau und violett beheimatet war. Sie balancierte vorsichtig auf den Zehenspitzen und hatte den Oberkörper leicht nach vorne gebeugt um mittels zweier riesiger schwarzgefiederter Schwingen die Balance zu halten. Sie sah ein wenig aus wie eine Skulptur die irgendjemand dorthin gestellt hatte denn irgendetwas kaum greifbares an ihr machte den Verstand glauben, dass dieses Mädchen nicht zwingend zu der Kategorie "lebendig" zu rechnen wäre. Ihre puppenhafte Hand lag in der von Chui, sie schienen darauf zu warten, dass ein Lehrer ihren Weg kreuzte. Über dieser Szene lag ein leichter Hauch von Citrusfrische...
frühstück ist die wichtigste mahlzeit des tages.
kinder brauchen ihren schlaf.
Frühstück VS. Ausschlafen.
Frühstück + zeitiges aufstehen, duschen, korrekt zum unterricht erscheinen VS. gemütlich im bett liegen und fünf minuten vor unterrichtsbeginn gekämmt im gang erscheinen.
option 1 ist eindeutig die bessere wahl gewesen was auch der grund war, warum er bereits um 0700 am frühstück war. nun, sich die kleidung nochmal abklopfend, bewegt er sich vom esszimmer richtung klassenzimmer... ohne direkt nu zu wissen welcher raum für ihn der richtige ist aber das wird sich dann ja zeigen, nicht? seine schritte sind recht leise, das ist die natur der lederschuhe die er trägt... allerdings ist er für garnichtmal so feine ohren dennoch wahrzunehmen. eine leadguitarre und zwei begleitende dröhnen ihre riffs zwischen seinen ohren - für außenstehende ist das natürlich nicht ganz so deutlich zu hören, aber immerhin... man müsste schon taub sein um nicht zu bemerken das er ziemlich laut musik hört. gerade geht das rasante solo seinem ende zu und die helle stimme des sängers, unterstützt vom background ist wieder zu hören. treibende melodie, stratovarius singt über lichtjahre und millionen davon. seine schritte werden ein klein wenig langsamer als er von seiner kleidung und zugleich auch vom boden aufsieht - als würde er die personen im gang vor sich irgendwie intuitiv spüren - und wird darüber hinaus noch langsamer als er sieht was dort steht. ein kurzer gedanke blitzt durch seinen kopf, und ein rotes schild erscheint über den beiden, natürlich nur hinter seiner stirn...
Diese beiden Personen erheben keinen Anspruch auf Menschlichkeit
die neutral höfliche maske legt sich über das gesicht, man muss ja nicht jeden anstarren...
"Guten Morgen."
eröffnung. mal sehen, wie die stimme zu diesem... mei... sie sieht beinahe so aus wie etwas das er schonmal als grafik hergestellt hat auf dem PC. von dieser erkentniss durchschossen entgleist sein gesichtsauszug einen moment minimal.
Ein wenig Bewegung kommt in das Wesen auf dem Gang, ein leises Flügelwippen welches einen leichten Duft von Citrusreiniger zu ihm herüberwehen lässt. Das Mädchen dreht ihren Kopf zu ihm hin und legt ihn ein wenig schief um ihn einen Augenblick lang- keineswegs unfreundlich- anzuschauen bevor sie ein freundliches, ja beinahe strahlendes Lächeln auf das feingezeichnete Gesicht zaubert. Wäre sie ihm nicht ausgerechnet hier im Institut begegnet hätte er vermutlich daran gezweifelt überhaupt aufgestanden und nicht in Wirklichkeit direkt nach dem Weckerklingeln wieder eingeschlafen zu sein. Ihre Kirschlippen formten eine für ihn stumme Begrüssung.
Eindeutig. er ist wach. natürlich ist er wach. wie kann jemand derart... nach nein? in verbindung mit einem kofpschütteln aussehen? die hand bewegt sich kurz. die musik wird leiser und durch den zug fallen die beiden kopfhörer, fachkundige erkennen das es sich hier um mit das teuerste handelt was sony diesbezüglich zu bieten hat - aus den ohren und hängen im ausschnitt seines shirts herum. gut. ich hab hallo gesagt, äh... sie... hats auch getan. wahrscheinlich.
kurz wandert der blick an den beiden vorbei, hinten richtung klassenräume. keiner da. lustig.
"Gibt es irgendwo einen Aushang bezüglich der Klasseneinteilung oder generell der Raumbelegung?"
wie spricht man sie an, mit "sie"? wie alt mag sie sein, auf dem gesicht ist ja keine spur von irgendeiner alterung zu ermessen... puh... kompliziert kompliziert. am besten ganz vorsichtig abwimmeln. obwohl man sich das ganze arrangement ja durchaus auch zweimal ansehen kann.
Neves Blick löste sich von Karl und wanderte ein wenig unsicher zu Chui... sollte sie auf diese Frage antworten?! Karl konnte hören wie ihre Federn leise raschelten.
Würde jemand Chui fragen, ob sie Anspruch auf Menschlichkeit erhebt, würde sie erstmal fragen, was das bedeutet... und ob sie überhaupt irgendwas erheben muß oder schon von vornherein ist. Karl macht sich aber nur durch die Musik aus seinen Kopfhörern bemerkbar, das allerdings schon lange bevor er in Sicht kommt... jedenfalls für katzenhafte Hellhörigkeit. Chui geht unwillkürlich ein wenig langsamer, obwohl sie und Neve schon fast vor dem Lehrerzimmer stehen und schaut sich um, wer da kommt... was sich ja bald darauf zeigt.
"Guten Morgen." sagt sie halblaut, auch in der leisegedrehten Musik mit immer noch guten Chancen, unterzugehen. Sie blickt zu Neve, deren Hand sie immer noch hält, dann zu Karl, von dem sie eigentlich nur weiß dass er gern Der Pate sehen wollte und sich von Mädchengetuschel gestört fühlte. Und dass er wohl ihr Klassenkamerad wird. Naja, und welche Musik er gern hört, das weiß sie jetzt auch... dazu noch was er zum Frühstück hatte und was ihr die Luft sonst mit Geruchsstoffen zuträgt, aber das ist ja nicht wichtig.
Zuerst entsteht eine Pause, weil Neve angesprochen wird aber nicht antwortet... dann springt das Katzenmädchen ein: "Da am Schwarzen Brett hängen die Stundenpläne... also, die vorläufigen. Bestimmt erfahren wir gleich in den Klassen, was jetzt genau läuft." Sie lächelt schüchtern und kurz... Letzteres ein Reflex wegen der sichtlich scharfen Zähne, die dabei sichtbar werden und die erfahrungsgemäß andere Leute oft zumindest unbewußt auf Abstand gehen lassen... wenn sie nicht gleich große Augen und einen Schritt zurück machen.
Neve nickte zustimmend. Anscheinend fühlte sie sich jetzt auch ermuntert etwas zu sagen: "Ja... das steht da..." Wieder wippt sie mit den Flügeln und wieder riecht es wie frisch geputzt im Gang: "... wir wollen auch fragen... nun... was wir jetzt tun sollen...",antwortet sie mit einer glockenhellen singenden Stimme. Sie machte eine kleine Pause und schien zu überlegegen ob das so stimmte was sie da gerade gesagte und verbesserte sich:"...nun... was ich tun soll..." Chui schien nicht so hilflos zu sein wie sie und Neve war froh ihre Hand halten zu dürfen. Das gab ihr ein wenig Halt in dieser fremden Umgebung.
Er sieht von einer zur andren und überlegt ob er sich irgendwie undeutlich ausgedrückt hat. missverständlich um genau zu sein. die zähne beeindrucken ihn irgendwie nicht. er scheint sie garnicht bemerkt zu haben oder eine bemerkenswerte selbstbeherrschung zu besitzen. egal was von beidem, er spricht sogar nochmal...
"ich wurde noch keiner klasse zugeteilt und weiterhin ist noch nicht bekannt in welchen räumen die fächer unterrichtet werden die da auf dem stundenplan standen. den ich übrigens bereits gelesen habe, aber danke für die information. ich hatte gehofft ihr hättet mehr informationen, immerhin sollte der unterricht ja gleich beginnen... und man müsste ja wenigstens sowetwas wie eine begrüßung oder eine geordnete organisation erwarten können von einer schule die uns etwas beibringen möchte, nicht wahr?"
kurz ruht der blick forschend auf den beiden. einfach nur so - oder? ist auch nicht weiter wichtig. die musik schweigt, die kopfhörer pendeln tatenlos herum. was kann so eine bemerkenswerte gestalt dazu bringen die hand einem mit reißzähnen besetzten mädchen zu halten - ah, gut. schön das wir darüber gesprochen haben.
Neve schien infolge dieser Zurechtweisung wieder ein wenig hilflos zu sein und sah wieder erstmal zu Chui hinüber und wand dann den Blick wieder der Tür zum Lehrerzimmer zu. Hatte sie nicht gerade gesagt, dass sie auch völlig hilflos verloren war?
"Ich...Wir... Ich... Ich weiss auch noch nicht wo ich... hingehöre...", murmelte sie ein wenig verschüchtert und sah Karl auf die Schuhe.
"naja, danke für eure zeit. ich werde hier warten und sehen was sich ergibt."
der griff geht nach den kopfhörern. er beginnt sie sich langsam ins ohr zu pflanzen und klickt auf einem kleinen gerät herum das am arm befestigt wohl die titelauswahl steuert... noch schweigt sie.
Karl konnte deutlich spüren wie Neve ihn aus dem Augenwinkel beobachtete, auch wenn immer wenn er zu ihrzurücksah ihr Blick wie magisch in eine andere Richtung gerichtet war. Neve stand bemerkenswert regungslos da wärend sie still wartete, so als hätte sie sich eine Position ausgesucht und in dieser erstarrt. Kein wippen, kein Wanken- sie hätte anstandslos die Aufnahmeprüfung zum Beefeater bestanden... wenn diese keine Regelung bezüglich des Rückenschmucks ihrer Anwärter hätten versteht sich.
Ein wenig verwundert sieht sie Karl an, aber das legt sich gleich wieder zugunsten ihrer immer großen Hilfsbereitschaft. Dann hat er die Stundenpläne und was sonst noch so dabeisteht halt nicht so genau angesehen, das macht doch nichts. Neve sorgt durch ihre etwas hilflosen Worte dafür, dass sie auch deren kleines Problemchen nicht vergißt. "Naja, es gibt nur zwei Klassen.. und in welche wir gehören, hängt vom Alter ab. Steht auch bei den Stundenplänen." merkt sie an und bittet mit ihrem Tonfall fast dafür um Verzeihung, so eine Besserwisserin zu sein.
Seine durch die Blume dargereichte Unterstellung übergeht sie geflissentlich... die Schulleiter werden sich schon was dabei gedacht haben, vermutet sie jedenfalls, und es ist ja nicht so dass sie die Suche nach dem richtigen Klassenraum nicht in die eigene Hand nehmen könnte. "Naja... also, ich werd nachher zu den Klassenzimmern gehen und mal nachschauen. Du kannst ja mitkommen... wenn du willst." sagt sie noch, als Karl sich schon wieder abwendet.
Dann schaut sie wieder zu der Tür, vor der sie schon die ganze Zeit stehen. Logans Büro, na so ein Zufall. Oder sollen sie gleich rübergehen zum Büro der Schulleitung? Naja... sie können ja hier anfangen. Sie klopft, und im Gegensatz zu ihrer Stimme könnte das ja tatsächlich sogar recht hörbar sein.
klick. die musik geht an, aber leise genug das er noch etwas hört. eine tiefe, sonore stimme mit angenehmer e-guitarrenuntermauerung...
türlich waren es nur zwei klassen. aber woher soll man denn wer da alles mit in dieser klasse drin ist, mh? egal. sei doch altklug. denk doch was du willst. dann muss das niemand andres für dich tun.
er sagt nichts weiter dazu. aber wirklich aus der nähe der beiden verschwinden tut er auch nicht, immerhin werden die zwei ja auch irgendwann das problem erkennen und eine lösung anstreben, wie sie schon sagten...
Pad hatte sich schon um 6 Uhr morgens ins Lehrerzimmer begeben um noch die letzten Dinge für die ersten Stunden bei den älteren Schülern vorzubereiten. Er wusste ja noch nicht, ob überhaupt jemand seiner Schüler deutsch gelernt hatte. Dieser analytische Schüler, Karl oder so ähnlich, war gebürtiger Deutscher, doch der war noch in der Sek I. Nun, mal schauen, was die anderen bisher gelernt oder aufgeschnappt hatten. Er würde mit ihnen ja nicht nur die Sprache lernen sondern auch einiges über Deutschland an sich und seine Geschichte erarbeiten. Gerade im 20. Jhdt hatten sich dort viele interessante Dinge ereignet. Nazi-Deutschland, Teilung, Vereinigung, und das waren nur die augenfälligsten Sachen.
Allerdings würde er die Schüler am ersten Tag noch nicht mit Fachwissen bombardieren sondern zuerst abklären, was sie wussten, welche Vorurteile sie hatten und wie interessiert sie waren. Daher hatte er einige Karten kopiert, die die verschiedenen Gebiete Deutschlands zeigten. Oder besser gesagt, Deutschland zu verschiedenen Zeiten. Mal sehen, ob die Schüler die Grenzen der heutigen BRD erkennen konnten.
Auch den Fragebogen zu Deutschland hatte er in der letzten Nacht noch zu Ende gebracht.
Als er nun voller Elan aus dem Lehrerzimmer ging, wäre er fast mit Chui, Karl und Neve zusammengestoßen.
„Guten Morgen,….“ Er erstarrt kurz. Karl und Chui kennt er bereits, doch wer ist dieses andere Mädchen? Er hatte sie noch nie gesehen. Aber nun ja, es konnte ja sein, dass sie letzte Nacht noch gekommen war. Passierte hier ja öfters. „Hallo, wir sind uns noch nicht vorgestellt worden. Ich bin Mr. O’Diarmuid. Meines Zeichens Lehrer für Gesellschaftslehre, Chemie und Deutsch. Und besonders bei den älteren Schülern eingeplant. In welche Klasse kommst Du denn und wie heißt Du?“ Er war jetzt wieder einmal ganz der Lehrer, denn anders konnte er die Nervosität dieses Morgens nicht aushalten.
Dann wandte er sich an Chui und Karl. „Ihr beiden habt jetzt Kunst bei Mrs. Munroe. Allerdings weiß ich nicht in welchem Raum.“
Auch Padraig blieb es nicht erspart, Neve dabei beobachten zu müssen wie sie sich die Worte zurechtlegte und sich der Blick dieser eigentümlich gefärbten Augen an ihm festheftete. Immerhin kam ein wenig Leben in den Körper des Mädchens als die Tür geöffnet wurde und sie sich ihm zuwandte:"Mein Name ist Neve... Neve Mulholland...", antwortete sie ihm in einer etwas singenden Stimme:"Ich bin gestern erst angekommen und weiss noch nicht genau wo ich hingehöre... ich denke ich komme in die zweite Stufe..." Sie wirkte ein wenig unsicher was kein Wunder war in Anbetracht dessen, dass sie ihre Anwesenheit im Institut im Grunde genommen nur einer Verkettung unerwarteter Ereignisse zu verdanken war.