Das X-odus Forum befindet sich derzeit in einer Pause.
Für all Diejenigen, die ihre Charaktere bis zum Wiederbeginn
nicht ruhen lassen wollen, empfiehlt die SL euch
diese Seite.
Wir wünschen unseren fleissigen Usern viel Spass
auf der neuen Plattform und hoffen
euch alle in alter Frische und mit dem gleichen Elan
bald auch wieder an dieser Stelle begrüssen zu können.
Zwei Möglichkeiten. Schweigen oder reden. Ja oder Nein. Eine Antwort bekommen oder einen geben. Weiter Ratlos bleiben. Alles lief auf eine Entscheidung hinaus und genau die konnte sie nicht Treffen. Noch nicht. Bislang hatte sie es zumindest nicht über sich gebracht.
Kunstvoll hatte sie es geschafft, Noah aus dem Weg zu gehen. Sie hatte sich zur Beherrschung zwingen müssen, ihn während des Unterrichts nicht heimlich zu beobachten und sich zu konzentrieren. Bloß nichts durchblicken lassen. Unnahbar bleiben erstmal bis sie alles was ihn betraf in ihrem Kopf sortiert hatte. Noch war da kein Brief aus NY. Das bestätigte sie darin, dass er wirklich nicht zurückkam. Wieso starrte sie trotzdem immer noch ab und an aus dem Fenster in die Richtung in der sie Amerika vermuten musste? Gewohnheit. Sie konnte es nicht abstellen. Solange sie noch sein Zeichen ganz deutlich sah, jedes mal wenn sie sich umzog oder auf der Sonnenbank lag. Noch immer schlug ihr Herz schneller beim Gedanken an die grünen Augen und die Wärme. Alte Wunden hatte Noah aufgerissen, Hoffnung, die da noch gewesen sein mochte zerschlagen und das Schmerzte. Es schnitt tiefer ein in ihre Seele und ihr Herz als sie zugab. An jenem Abend hatte sie wieder einen so schlechten Traum gehabt wie seit Wochen nicht mehr und Gestern erst hatte sie sich dabei ertappt das sie dachte Sariel sei Norman, der doch zurück gekommen war. Immerhin sahen die Beiden sich ja zum verwechseln ähnlich. Dabei sollte sie doch inzwischen den Dreh raus haben..
Sie war gerne in der Nähe des kleinen Psychopathen mit der Kamera, das lies sich ebenso wenig leugnen wie alles andere, aber aus welchem Grund? Wegen der Ähnlichkeit vor allem. Ja, das musste es sein. Das gestand sie sich inzwischen ein. Und gerade deshalb wollte sie ihm keine falschen Hoffnungen machen. Das hatte er nicht verdient, oder? Sie war unterkühlt, das gab sie zu, aber sie war meistens aufrichtig und sie fand, dass keiner es verdiente, benutzt zu werden als Ersatz. Außerdem durfte sie ihn doch schon alleine deshalb nicht noch mal so nahe an sich ran lassen weil die Gefahr bestand das er, wenn er sie noch mal so überrumpelte, wirklich zu Eis gefror. Es war pures glück gewesen, das sie ihn nicht verletzt hatte. Also, es sprach zu vieles dagegen. Oder? Hatte sie vielleicht einfach Angst, sich noch einmal darauf einzulassen, jemandem so nahe an sich heran zu lassen? Das Noah auch wieder weg gehen könnte?
Ein sehr gewichtiger Grund sprach aber auch dagegen ihm weiter aus dem Weg zu gehen. Mit jedem Tag fühlte sie sich mit der Situation weniger wohl, mit jedem Tag wuchs das ungute Gefühl dabei es noch länger so zu belassen. Also war eine Aussprache wohl doch unvermeidlich. Und wenn es dabei nur gelang, das sie für sich selber Klarheit bekam würde die Sache schon einen Zweck erfüllen. Es würde nicht angenehm werden, da war sie sich sicher, aber sie fasste sich doch ein Herz und gab sich endlich einen Ruck
Als Noah des Abends also in sein Zimmer kam saß Brooke dort auf einem Stuhl und wartete auf ihn.
Sie zuckte zusammen, sobald er sie berührte, wollte zurückweichen. Ein böser Fehler her zu kommen, oder? Ja. Ganz sicher sogar. Sie könnte sich selber dafür Ohrfeigen. Alles in ihr schaltete auf Abwehr ohne das sie etwas dagegen tun konnte und Noah dürfte ganz eindeutig die Kälte fühlen, die von ihrer Haut ausging und drohte, auf ihn überzuspringen wenn er sie zu lange berührte und ganz langsam eine dünne Eisschicht zu bilden. Shit. Ja, sie wusste doch das er nicht Norman war. Das war ja das Dilemma. Ihre Hände krallten sich in sein Oberteil und sie versuchte ihn wegzuschieben aus Angst, ihm weh zu tun. Und wenn Noah wusste, was gut für ihn war, würde er selber merken das es gefährlich werden konnte wenn seine Lippen ihre zu lange berührten und seine Finger zu lange auf ihrer Haut verweilten.
Ihr Atme war schwer und ihr Puls raste in puer Panik. Wie konnte sie ihm erklären, das sie diesen kleinen Moment gleichzeitig gesucht und gefürchtete weil da in ihr vielleicht doch ein Teil war, der hoffte das sie bei ihm auch keine Angst haben musste, genau so wie bei ihm. Ebene weil er ihm so ähnlich war... War das egoistisch? Ganz sicher. Dabei wollte sie ihm doch eigentlich sagen, das er soetwas in Zukunft lassen sollte weil sie ihn eben nicht benutzen und dabei auch noch gefährden wollte...
Dumme, naive Brooke. Wie hattets du annehmen können das es gut geht wnen du hier her kommst...