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Die Eisprinzessin hielt die Luft an und sah zwischen Mika und Sariel hin und her. Zwischen Feuerteufel und Psycho brannte die Luft so, dass es beinahe greifbar war. Sollte sie belustigt, beunruhigt oder sauer sein? Sie wusste es nicht. Mika hatte ihr anscheinend nicht zugehört in welchem Maße man sich vor diesem Typen in Acht nehmen musste. Leider war sie nicht mehr schnell genug gewesen, diese Vorschnelle Reaktion ihrer besten Freundin zu verhindern. Jetzt allerdings trat sie neben sie und ein kühler Hauch umwehte Mika während sich Brookes Hand auf ihre Schulter legte und die helle stimme leise warnte „Sag bloß nichts mehr, egal was er sagt, klar? Gib ihm keinen Grund, sich auf dich einzuschießen, okay? Du willst nicht das er das tut…“ Mika sollte ihr vertrauen, sie wusste wovon sie sprach. Sie war selber nicht zufrieden aber sie wusste auch was besser für die Gesundheit war in diesem Fall.
Halb lag ihr Blick auf Mika, um das Feuermädchen aufhalten zu können wenn die Dummheiten machen wollte, halb behielt sie Sariel im Blick. Bloß keine Sekunden aus den Augen lassen. Noch einmal knirschten ihre Zähne, diesmal etwas stärker.
Sariel landete mit seinen nächsten Worten einen absoluten Tiefschlag. Das hatte sie jetzt nicht richtig gehört, oder? Fuck. Wieso brachte er Norman ins Spiel? Das ging Brooke nun eindeutig noch mehr an die Nieren als alles andere Was Heute schon gewesen war. Sie hatte es soooooo satt, dieses falsche, wiederwärtige Grinsen. Den Spott und die Seitenhiebe die wie Wurfmesser mitten in ihr Herz sauste, sofern sie so etwas hatte. Ihr Gesichtsausdruck wurde für Sekunden noch dunkler und sie war regelrecht von Mordlust erfüllt. Die Temperatur im Raum sank noch einmal um ein paar Grad. Das… Das konnte doch nicht stimmen. Ein Teil von ihr wollte es nicht wahr haben. Dabei passte es so gut zusammen mit Noahs Worten und der Tatsache, dass sie keine Antwort erhalten hatte. Sie schalt sich selber dafür aber es waren Flammen der Eifersucht die in ihrem kalten Blut zu lodern begannen.
Nein du Arsch. Verliebt zu sein ist nicht schön. Kein Stück. Diese Worte hätte sie Sariel am liebsten an den Kopf geworfen. Ganz fest nahm sie sich in diesem Augenblick vor Nie aber auch wirklich niemals mehr Liebe zulassen zu wollen. Kein Gedanke an Norman mehr, keiner an Noah. Nichts. Wieso war ihr nur so nach heulen zumute? Zur Hölle damit. Sie schluckte einmal, senkte den Blick und schloss die Augen wie in Trance. Nein. Sariel würde sie jetzt nicht am Boden sehen. Er nicht. Den Gefallen würde sie ihm nicht tun. Dazu war sie viel zu Stolz. Die Wut auf ihn gab ihr die Kraft dazu sich aufzurichten, den Kopf zu heben und ihm mit erhobenem Haupt entgegen zu blicken, kühl, beherrscht und ohne auch nur eine Sekunde zu blinzeln während sie ihm ansah „Du kannst mich nicht treffen, egal was du sagst. Geh wohin du gehen wolltest…“
Mika begann keinen Fehler. Jedenfalls nicht in der Art, wie man es ihrem hitzigen Temperament durchaus zuegtraut hätte. Allein Die Hitze in ihrer Umgebung wurde so stark, dass sich so dieser Effekt mit dem von Brooke aufhob, die Spannungen jedoch durchaus noch zu spüren waren.Aber Mika hielt den Mund, womit sie dann doch etwas Rationalität durchschimmern ließ. Oh my god, dieser Kerl war echt das letzte, und irgendwie wünschte sie sich grad noch inniger, dass Brooke ihre Wut an ihm auslassen würde, denn er verstärkte ihren Schmerz wissentlich und weidete sich daran.
Irgendwie war sie froh, hier am Institut doch ein bisschen Selbstbeherrschung zu lernen, ansonsten hätte Norman sich nichtmehr so sehr an seiner Zigarette erfreuen können. Kurz sah sie zu Brooke und wusste, was in deren Kopf vorging, doch helfen konnte sie ihr nicht. Aber die Eisprinzessin blieb kalt wie immer, womit sie auch Mikas Selbstbeherrschung verstärkte. Allein der feurige Glanz der grünen Augen ließ erkennen, wie schwer ihr das fiel..
Zumindest Chui kann nicht umhin, sich wieder zu erinnern welche Jacke sie da anhat und warum sie sie anhat. Ups... da war doch noch was? Etwas, das jetzt um sie herum durch die Stofftunnel krabbelt? Wenigstens läßt sie sich Zeit dabei... nichts wäre Chui peinlicher, als jetzt scheinbar ohne Grund loszukichern. Denn irgendwie hat sie es im Gefühl, dass sie von Megans Anwesenheit besser nichts verraten sollte. Und so wirft sie auch nur einen kurzen Blick auf jene Tasche, in der Megan gerade steckt, bevor sie wieder Sariel anschaut.
Und die anderen beiden. Die werden dann sogar noch beunruhigender. Brooke knurrt und knirscht als wäre sie ein Gletscher, das jeden Moment als Lawine losgeht. Mika scheint aufzuflammen wie eine Sonnenprotuberanz. Beide haben sie Sariel als Ziel. Wird er erst eingefroren und dann abgefackelt, oder umgekehrt? Dass die Rothaarige zu reden anfängt, macht die Sache sicher nicht besser. Sariels Antwort darauf geht schließlich unter jede Gürtellinie. Auch unter Chuis.
Dennoch weiß sie, dass sie irgendetwas tun muß, um die Gefahr abzuwenden. Na, zumindest glaubt sie das. Wenn sie Schnurrhaare hätte, wären die ziemlich gesträubt. "Nicht." flüstert sie den beiden zu, eine Warnung mehr vor sich selbst als vor dem Typen an der Treppe. Den ihr Blick als nächstes trifft, geradezu flehend, genauso wie ihr Tonfall bei dem Wort vorhin... wenn er das denn bei ihr erkennen kann. Geh doch... bitte geh endlich...
Ja, sie hatten vollkommen Recht. Sariel weidete sich an Brookes Kummer und war wunderbar unterhalten durch das Gebären der Kinder. Es gab an Sariel nun mal zwei Seiten. Die durchtrieben, gemeine, fiese und hinterhältige und die besorgte, sanfte, sensible die er nur in Gegenwart seiner Familie zeigte.
Wussten sie denn nicht, dass sie Sariel einfach nicht gewachsen waren? Alle zusammen waren es nicht und dazu machte es ihm diebische Freude, dass es so leicht war Mika und Brooke auf die Palme zu bringen.
„Kleines, dummes Mädchen.“ Es konnte soviel bedeuten und er wagte es zu bezweifeln, dass sie den Satz als Warnung verstand. Selbst wenn es so gemeint war.
Sariel war kaum gegangen, als die Kellerlichter ein klein wenig flackerten. Ganz so ungewöhnlich war das in alten Gemäuern nicht, aber ein feiner Windhauch drang dabei unter der eisenbeschlagenen Rundtür hindurch - gerade so, als würde dort drinnen eine Tür auf der anderen Seite geöffnet, die nach draußen führte und kühle Winterluft hereinbrachte. Einen kurzen Moment nahm man sogar das leises Heulen des Windes wahr, als er sich unter der Tür hindurch drängte und sich im Flur ausbreitete, wo die Mädchen standen.
Waren es ein paar Schatten, die durch den Gang huschten? Aber eigentlich huschten sie nicht. Es war so, als würden sie gehen. Gemächlich. Vielleicht war es ja Einbildung, aber kaum wahrnehmbar hörte man den Gebetsgesang von Mönchen. Keine Glocke, wie sie Remy gehört hatte, aber ein leiser und durchdringender Gesang tiefer Stimmen, der in den Gemäuern widerhallte, als wären es die alten Steine, die zu singen begonnen hatten. Und dort in den Schatten einer Flurecke stand er.
Im ersten Augenblick sah er aus wie einer der Mönche, deren Gesänge gerade leise durch die Gänge hallten. Er trug eine Kutte und hatte die Hände wie zum Gebet gefalten, wenngleich die langen Ärmel über die Handrücken gefallen waren und man es nicht genau erkennen konnte. An einer Kordel hing ein schwarzes Kreuz, das unmerklich pendelte. Sein Gesicht konnte man aufgrund des Schattens und der Tatsache, dass ihm die Kapuze weit in die Stirn hing, nicht gut erkennen.
Im ersten Augenblick. Im zweiten hingegen hob er den Kopf. Halloween war vorbei, oder nicht? Aber es war unverkennbar Scott Summers, der zu ihnen hinüber sah und doch durch sie hindurch. Seine Augen waren von leuchtendem Rot - wie zwei flammende Abgründe loderten sie in der Düsternis der Schatten.
Im nächsten Moment war er verschwunden.
Und mit ihm alle seltsamen Erscheinungen im Keller.
Klar verstand sie Sariels Worte richtig. Die unterschwellige Drohung war geradezu greifbar. Die Wut flammte noch einmal auf und war nur mühsam im Zaum zu halten, doch sie schaffte es. Ihr ganzer Körper war unter Hochspannung bis Sariel endlich gegangen war und sie aufatmete. Endlich war das Arschloch weg. Die Lust auf die ganze Entdeckungstour war erst einmal flöten gegangen und im Nichts verraucht als hätten die Wut und der Zorn sie verdampften lassen.
„Mir reichts für Heute…“ Verkündetet sie gerade als sich plötzlich in ihrem Nacken die Haare sträubten und sie den leichten Luftstoß fühlte. Plötzlich ging alles ganz schnell. Das Licht flackerte, der wind heulte und die Schatten huschten durch die Gänge. Das war noch nicht weiter ungewöhnlich. Der Gesang jedoch lies sie die Augen zusammenkneifen und einen Blick zu den Beiden anderen werfen, um zu sehen ob sie auch etwas hörten und so irritiert waren wie sie selber.
Nicht das sie oft den Gesang von Mönche gehört hätte bisher, sie war schließlich nicht gläubig, aber als Musikbegeisterte hatte sie auch in diese Art von Musik mal hereingehört, weil es ja eben noch dazu so schön historisch war. Wo kam das denn jetzt bitteschön her? Von der anderen Seite der Türe? Nein. Es kam hier aus dem Gang. Aber hier war doch keiner außer ihnen drei. Sie wich in Richtung einer Wand zurück, um ja niemandem, der da sein könnte im Rücken zu haben doch sie merkte schnell, das das falsch war, denn die Stimmen schienen von den Wänden zu kommen, dort wieder zu hallen zumindest was sie dazu veranlasste sich wieder umzudrehen. Dies war auch ganz gut denn sie wäre Beinahe jenem Mönch in die Arme gelaufen, der wie aus dem nichts auftauchte. Zwar war sie es gewohnt, dass alle Welt immer wie aus dem nichts erschien, sie zog nicht umsonst die Psychos an wie das Licht die Motten, doch diese Erscheinung flößte sogar ihr Respekt ein. Ihre Augen wurden Größer und für einen Moment war da keine Maske mehr sondern ehrliches Erstaunen als sie die Augen wieder halb zusammenkniff, beobachtend und abschätzend als er den Kopf hob.
„SCOTT?“ Sie wich zurück und stolperte fast. Sie hatte Mister Summers noch nie ohne Brille gesehen, was ja seine Gründe hatte, aber das war er doch? Oder? Scheiße, was sollte das? Etwas war faul, das war ja klar gewesen. Doch das hier? Das war einfach zu absurd. Die roten Augen gingen durch und durch, drangen unter ihre Haut wie Röntgenstrahlen. Eine Gänsehaut überzog ihren Körper.
Da war der Spuk auch schon vorbei und alles wieder so, als wäre es nie passiert. Hatte sie das alles nur geträumt oder war das tatsächlich passiert? Sie musste sich vergewissern, brauchte aber zwei Anläufe bis sie ohne einen Kloß im Hals sprechen konnte „Habt ihr das auch gesehen oder spinne ich jetzt komplett?“
"verdammt, ich habs auch gesehen. War das echt Mr. Summers, der da stand?"
Auch Mika war recht verwirrt. Sie tat normalerweise paranormalen Erscheinungen als Humbug ab, aber bisher hatte sie ja auch noch keine gehabt!Sie zog die Unterlippe zwischen die Zähne und rekonstruierte in ihren Gedanken noch einmal das Bild des Mönches, der aussah wie Scott. Das konnte nicht sein. Entweder, ihre Phantasue hatte ihnen einen gehörigen Streich gespielt, oder aber jemand erlaubte sich Scherze mit ihnen.Aber was auch immer das gerade gewesen war, was Mika noch immer nervös umherschauen liess, es hatte etwas mit diesem verdammten Raum hinter der Tür zu tun.Tief durchatmend sah die Rothaarige zu Brooke und Chui
"Okay, wir hatten gerade alle das gleiche Erlebnis und niemand ´ne Erklärung dafür, lieg ich da richtig? Also ich fand das ganze gerade nicht sonderlich angenehm und glaube, der Ursprung dieses Unfugs hat sicher etwas mit dem raum hinter dieser verdammten Tür zu tun. Und um es rational zu betrachten: brooke, stand in dem Buch irgendetwas darüber, dass das Gebäude mal als Kloster genutzt wurde?"
Verdammt, durch ihre Aufregung war sie wieder ins Cockney abgerutscht, aber sie versuchte, dass nicht allzusehr herauszulassen.Am liebsten wäre sie zurück in ihr Zimmer gegangen udn hätte diese ganze Entdeckungsreise aufgegeben, aber das ging nicht. Nicht nach dem gerade Erlebten. Sie griff in die Taschen ihrer Jeans auf der Suche nach irhen Zigaretten und zündete sich kurz darauf eine an.
"Brooke, willst du immer noch alleine vorgehen oder soll ich das schloss knacken?
Na, wenigstens tut er ihr den Gefallen, auch wenn er sich das letzte Wort nicht verkneifen kann. Er hat ja keine Ahnung. Nicht die geringste (davon ist sie jedenfalls überzeugt). Chui dagegen kann sehr gut mit Brooke mitfühlen. Wenn sie nicht überzeugt davon wäre, dass Icelady die Geste nicht mögen würde, würde sie jetzt ihren Arm berühren, oder die Schulter, oder die Hand nehmen... irgendsowas. Sie atmet auf, als Sariel fort ist, hinaufgegangen.
Tja, dann wird es kühl... und obwohl sie sicher allen Grund hätte, die Kontrolle über ihre Fähigkeit zu verlieren, ist Chui sicher, dass nicht Brooke der Grund dafür ist. Den Windhauch nimmt sie natürlich wahr... aber warum kommt er? Ist hier irgendwo noch eine Öffnung, durch die es derart ziehen kann? Und warum erst jetzt?
Sie zuckt zusammen und rückt unwillkürlich noch ein wenig näher an die anderen beiden heran, schaut sich um, links und rechts, oben und unten... Schatten, Stimmen... Choräle wie sie sie schon kennt. Mönche...
Das Stichwort. Da ist er... endlich findet sie ihn, oder er sie? Tief zieht sie die Luft ein, um seinen Geruch aufzunehmen und nie wieder zu vergessen, aber eigentlich erwartet sie nicht, dass sie etwas anderes bekommt als den Duft alten Kellers. Sonst würde sie seine ganz eigene Marke schon kennen.
Es wird aber noch weirder. Sie erkennt sein Gesicht, als er den Kopf hebt. Scott Summers, der Mann mit den tödlichen Augen, der sie ungeschützt ansieht. Ihre Reflexe scheinen eingefroren... sie wirft sich nicht zur Seite, duckt sich nicht, kann einfach nur hinstarren. All ihre Sinne klingeln Alarm, aber keiner hebt ab. Niemand zuhause im Krisenzentrum von Chuis Gehirn, bitte versuchen Sie es morgen nochmal.
Als er weg ist, braucht sie noch immer eine Weile... um zu begreifen, was sie da gesehen hat, um sich zu vergewissern, dass er wirklich weg ist, um sich zu versichern, dass alles wieder seine Ordnung hat. Brookes Frage ist es, die sie wieder zurückbringt. Sie schaut sie an, ihre Pupillen geweitet und fast kugelrund. "Das war der Mönch! Der den Karl gesehen hat, schon vor Wochen! Im zweiten Stock oben, und er hat ihm Angst gemacht. Ich hab nach ihm gesucht, aber nichts gefunden, nichts gesehen, nichts gehört, nichts gerochen, gar nichts! Wieso ist es Scott? Karl hat nichts von Scott gesagt..." sprudelt es aus ihr hervor, als könnte sie das unheimliche Erlebnis in Wörtern ertränken.
Vielleicht klappt es tatsächlich. Sie beruhigt sich jedenfalls wieder etwas und blickt Mika an. Zurück zur Suche, gute Idee. Und noch eine gute Idee, bei der sie gleich nachhakt: "Ich glaub, keine von uns sollte allein irgendwohin..." sagt sie leise.
Gut zu wissen, das sie nicht zu spinnen begann. Die beiden anderen hatten ihn also auch gesehen. Hörte sich stark so an. Was das anging war sie jetzt ein wenig beruhigter.
Fragen über Fragen. Einige wichtige werden von Mika und Chui bereits gestallt, eh Brooke wieder spricht, doch da wären noch unendlich viele mehr. So viele, das sie vor lauter Fragen in ihrem Kopf einiges an Konzentration benötigt, um das was die Beiden anderen sagen heraus zu filtern.
Rational betrachten war gut, es versprach Sicherheit und Struktur. Vorschlag also angenommen und ans Hirn weitergeleitet als freundliche Bitte, doch bitte in rationalen Bahnen zu denken. So was fiel nach ner paranormalen Erscheinung, so was war das eben wohl gewesen, schwerer als sie gedacht hätte
„Okay Guys, das das nicht unbedingt angenehm war sehe ich ganz genau so. Greepy stuff. Ich hab keine Ahnung, was das mit dem Mönch zu bedeuten hat. Vielleicht stand da ja was von nem Kloster im Index von dem Buch hier, aber viel zum lesen bin ich ja noch nicht gekommen. Wäre zumindest etwas was das ganze ein wenig erklärbarer machen könnte und auch ein Grund wieso sich ein Priester so brennend für unseren Keller interessiert…
Das da eben war Scott aber irgendwie auch nicht. Dieser Blick war so anders. Und hat ihn verdammte scheiße schon mal jemand ohne Brille gesehen? Ich nicht. Es kann eigentlich deshalb nicht er gewesen sein. Oder?“ Dann sah sie Chui an „Was meinst du damit Karl hat dne Mönch gesehen? Und wieso hat er dem Knilch solche angst gemacht? Ich kappier gar nichts mehr… Klingt nach einem Geist… Ne Vermaledeite Freakshow is das… Aber wenn ich eins gelernt hab is es das nichts unmöglich ist. Es könnte also alle sein und vor allem auch gefährlich. Aber weil es alles sein könnte könnte das auch nur ein ganz übler Scherz gewesen sein den sich wer Irgendwie erlaubt hat. Der Mistkerl von ebene zum Beispiel. Dem is alles zuzutrauen“ Ratlos hob sie die Schulter, bevor sie darüber nachdachte was ihrer Meinung nach nun zu tun sei. Nach dem eben würde sie alleine da ganz sicher nicht reingehen. Soviel stand fest „Ich bin bestimmt kein Feigling aber alleine kriegen mich nach der Nummer keine Zehn Pferde da rein. Dazu hänge ich zu sehr an meiner Gesundheit. Und aufbrechen. Wer weiß was für ne Pandorahs Box wir da aufmachen…“ Energisch schüttelte sie den Kopf.
Megan war die ganze Zeit über versteckt in Chuis Tasche, sie konnte zwar ganz gut hinaussehen, aber wenn Chui sich drehte, dann verschwand auch der gute Blickwinkel. Von der aufkommenden Kühle merkte sie überhaupt nichts, aber den seltsamen Gesang vernahm sie sehr deutlich.
Vorsichtig sah sie aus der Tasche und sah den seltsamen Schatten, Chui stand also richtig. Als dieser den Kopf und und allen sein Gesicht zeigte, zog sie erschrocken die Luft ein, es war nicht sehr laut und ging in der ganzen Aufregung komplett unter, so dass sie immer noch unentdeckt blieb.
Die nachfolgenden Vermutungen und die Diskussion folgte sie aufmerksam und ihre Neugierde, was sich hinter dieser Türe verbarg, war größer als zuvor, da sie hier mehr durch Zufall mit hineingezogen wurde. Ob der Spalt unter der Tür breit genug war, um drunter her zu krabbeln? Megan traute sich nicht weit genug aus der Tasche, um sich das anzusehen, letztendlich will sie ja auch noch nicht entdeckt werden.
Einen sehr tiefen Zug aus der Zigarette nehmend, sah Mika abwechselnd Brooke und Chui an. Das Kätzchen so aufgeregt zu sehen verwirrte sie, und das Gerde über irgendeinen gottverdammten Mönch, den Karl gesehen haben soll, verwirrte sie noch viel mehr. Sie wusste nicht, ob sie Brooke wegen der gefährlichekti dieser Erscheinung zustimmen sollte.Langsam fing ihrer Kopf an zu schwirren, als sie bemerkte, dass der rationale Weg hier vielleicht nicht gerade der passendste war.
Okay, tief durchatmen und überlegen. Wenn es nach Mika gehen würde, wäre diese Tür in zehn Sekunden offen und sie könnten dieser verfluchten Geistererscheinung auf den Grund gehen. Andererseits bestand die Möglichkeit, das wirklich Sariel diese Sache ausgeheckt hatte, um ihnen einen tiersten Schrecken einzujagen. Egal, welche Möglichkeit in betracht kam, langsam loderte die Wut in Mika hoch und verdrängte jegliche Angst vor irgendwelchen Geistern oder Schreckgespenstern.
"Brooke, du hast nicht so Unrecht damit, dass noch niemand von uns Scott je ohne Brille gesehen hatt, aber ich schwöre bei meiner Seele das er es war. Oder ein Abbild von ihm. Oder eine Illusion.Was auch immer aber es war Scott, was absolut nicht in dieser alte-Mönche-Gespenster-Schema passt.Ein Grund für mich, das alles herauszfinden udn in diesen gottverdammten Raum zu marschieren."
Sie sah ihre Eisprinzessin ernst an. Se meinte, was sie sagte. Wenn Brooke einen Rückzieher machen würde, würde sie selbst hineingehen. Sie zog erneut an ihrer Zigarette udn sah dann zu Chui, pustete jedoch den Rauch aus Rücksicht auf das Katzenmädchen in die andere Richtung.
"Chui, kannst du uns noch einmal insgesamt sagen, was das mit dem Mönch und Karl auf sich hat? Vielleicht hilft es uns ja weiter.Außerdem wollt ich dich fragen, ob du Gerüche vom Alter her unterscheiden kannst. Ist irgendjemand vor kurzem allein hier gewesen?"
Sie wusste nicht, ob ihr diese Information etwas brachte, aber ein Verdacht keimte in ihre auf. Entweder war diese Erscheinung nur zu ihrer Abschreckung gewesen, oder jemand hatte ernste Gründe, sie von dem Raum hinter der Tür fernzuhalten. Und dem Priester traute sie solche MIttel nicht zu, so viele alle, die mit ihm hier unten gewesen waren, aus.aber vielleicht...
Na gut. Sie würde etwas tun und nicht dem Impuls nachgeben zu gehen, um in aller Ruhe darüber nachzudenken was hier untern gerade abgelaufen war. Ihr war klar, dass es für den Seelenfrieden ihrer besten Freundin unabdingbar war, ihre Neugierde zu befriedigen. Sonst würde sich der Feuerteufel wohlmöglich noch die tollsten Dinge leisten, sie kannte doch ihre Pappenheimer. Der Blick sagte wirklich alles. Hoffentlich wusste die das zu schätzen, denn sie tat es wirklich nur Mika zuliebe.
Zugegeben, ein bisschen war sie doch auch selber neugierig und sie fühlte sich nach Mikas Worten doch fast wie ein Feigling wenn sie das was ihr gerade in den Sinn kam nicht ausführte „Eh irgendwer irgendetwas macht und irgendwo hinmarschiert, wenn ihr unbedingt nen Blick rein werfen wollte, wartete wenigstens. Es gibt ne Möglichkeit zu erfahren was da drin ist ohne das einer von uns da alleine ganz reingeht oder das Schloss knackt. War eben nur zu doof dran zu denken. Ich spiel doch Scout für euch… Und jetzt haltet bitte einen Kleinen Moment einfach die Klappe…“ Das war nicht persönlich gemeint aber sie war angepisst von allem und das merkte man.
Langsam ging sie auf die Türe zu, sehr lange und gründlich deren Beschaffenheit mit den Augen zu erahnen versuchend. Vor der Türe blieb sie stehen und legte den kopf schief, leise murmelnd „Was verbirgst du vor uns?“ wie in Zeitlupe wirkte es, als sie sich langsam der Türe näherte. Mit dem kopf durch die Wand, auf der anderen Seite nachschauen. Das war der Plan. Ob es funktionierte? Es musste einfach, oder? Schon fühlte sie den bekannten Schauer, den sie immer noch manchmal verspürte wenn sie diese Kraft benutzte…
Das Buch, das Brooke in der Hand hatte, war nicht sonderlich aufschlussreich, da es sich um einen Sammelband von "Burgen und Schlösser in Schottland" handelte und nicht nur ihr Institut angesprochen wurde. Allerdings wurde auch dort beschrieben, dass das Gebäude im 15 Jh. nach einem Brand wieder neu aufgebaut und seitdem in seinen Grundzügen nicht mehr geändert worden war. Eine kleine Skizze des Grundrisses war zu sehen, außerdem die Beschreibung, dass die Kellerräume oftmals als Lagermöglichkeiten für importierten Wein oder gebrannten Whisky genutzt worden waren.
Wenn Brooke also einen Blick hinter die Tür bzw. hinter die Mauersteine werfen würde, so würde sie sich direkt in einem vollkommen dunklen Raum wiederfinden. Der Raum war rund und mit einer alkoholischen Flüssigkeit gefüllt. Brooke hätte ihren Kopf nämlich geradewegs in ein Whiskyfass gesteckt. Hatte sie den Kopf allerdings nicht durch die Wand geschoben sondern durch die Tür, dann würde es genauso düster sein, da der Raum nicht beleuchtet war. Vielleicht würde sie die leichten Umrisse der Fässer erkennen, aber wie gut ihre Augen waren, müsste sie schon selbst wissen.
Immer noch beklommen, ganz so als hätte Brooke sie mal kurz mit Reif überzogen, schaut sie wieder zu der Stelle, wo der Scott-Mönch erschienen ist und wo es nun keine Spur mehr von ihm ist. Ob es wirklich einen Geist hier gibt, der sich Scott geholt hat...? Aber sowas sagt sie lieber nicht. Sariel, ja. Sariel wäre eine bessere Erklärung für das, was hier vorgeht. Vielleicht macht er das einfach aus Spaß, erst macht er Karl Angst und jetzt hat er es halt bei ihnen ausprobiert. Naja, das mit der Angst klappt eigentlich immer noch ganz gut...
"Wenn er seine Brille nicht aufhat, tut er denen die er anschauen will weh." sagt sie leise... was wohl heißen soll, nein, sie hat Scott auch noch nicht 'oben ohne' gesehen. Sie sieht wieder Brooke an. "Karl hat mir nur mal davon erzählt... er hat deswegen einen Alarmknopf bekommen, damit er Lehrer erfahren, wenn er den wieder sieht. Wir sollten ihnen davon erzählen." sagt sie leise. "Und vielleicht... wenn es Sariel war, dann könnte Logan ihn fragen..." fügt sie ein wenig zögerlich hinzu. Dem Knurrwolf traut sie es auf jeden Fall zu, auch aus dem irren Iren alles herauszuholen was es da zu finden gibt.
Kurz ist sie abgelenkt, als sich in ihrer Jacke etwas regt... Megan, die hat sie ganz vergessen. Wie gut, dass sie sich nicht auf den Boden geworfen hat. Sie schaut flüchtig nach unten, ob die Kleine noch sicher in ihrer Tasche ist, dann wendet sie sich Mika zu, die ja gerade auch etwas gefragt hat. "Viel mehr weiß ich über den Mönch auch nicht, als was Karl mir gesagt hat... er hat ihn nur gesehen und sich dabei wohl gehörig erschreckt... vielleicht hat das was mit seiner Mutation zu tun." meint sie.. dann nickt sie. "Ich kanns ja mal versuchen."
Sie läßt sich wieder auf den Boden nieder (wobei Megan sich ein wenig umdrapieren muß, um nicht aus der Tasche zu fallen) und schnuppert am Boden herum... sind da nicht auch noch kleine Splitter herum, von sagen wir mal... einer von Scotts Brillen, die zersplittert ist? Auf jeden Fall kommt sie nach einer Weile zu einem Ergebnis: "Scott... er war später hier." sagt sie und schaut auf... sie blinzelt ungläubig. Was wird das jetzt... erst der düstere Scott, jetzt die Brooke ohne Kopf?!
Brooke war sehr verärgert, als es plötzlich so nass um sie herum wurde. Fuck. Heute hatte wohl wer was gegen sie. Ganz eindeutig. Whiskey an sich war ja nichts schlechtes aber so viel auf einmal und dann auch noch überall um einen herum? Brrr nee, das musste sie nicht haben. Bloß raus hier, schon allein um Luft zu bekommen.
Sie zog sich wieder zurück und schüttelte sich erstmal, als sie ganz auf dem Gang stand, das Gesicht verziehend und fluchend „Heute is nich mein Tag… wirklich nich…“ Klasse, jetzt stank sie im wahrsten Sinne des Wortes wie ein Whiskeyfass. Was wenn einer der Lehrer sie so sah? Die dachten doch sicher sonst was… Sie schnupperte. Ja. Diesen Geruch roch man ja Meilenweit gegen den Wind…
Es war ne Dusche fällig für sie und das ein bisschen plötzlich. Ihr Ton war sichtlich angenervt, als sie erklärte „Mika, du machst besser nix mit Feuer, da drin lagert was weiß ich wieviele Fässer hochprozentiges und wenn da ein Funken daneben geht… Wir kommen wenn dann ein anderes Mal wieder meinetwegen aber jetzt will ich den Gestank loswerden und gehe. Es reicht mir… Wenn ihr noch was machen wollt, dann sucht nach besseren Büchern… “
Sie hatte Chuis Vorschlag, es den erwachsenen zu erzählen und ihre Erklärung Karl betreffend gar nicht mitbekommen.